Moto2 - Terol auch im Nassen Schnellster

Tagesbestzeit bei schlechtem Wetter

Nico Terol stellt seine Titelambitionen in Jerez klar unter Beweis. Regen sorgt für einen Abbruch des letzten Testtages.
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Motorsport-Magazin.com - Am letzten Tag der Moto2-Tests in Jerez herrschte wenig Verkehr auf der Strecke, da es über dem spanischen Kurs wie aus Eimern schüttete. Wagten sich in der ersten Einheit immerhin noch 20 Fahrer auf die Strecke, waren es in Session zwei nur noch zwölf. Der Schlussabschnitt sah überhaupt nur noch fünf Runden von Marcel Schrötter und drei von Toni Elias, sodass die Verantwortlichen 34 Minuten vor dem Ende abbrachen. Die Teams waren zu diesem zeitpunkt ohnehin schon fleißig am zusammenpacken.

Das Klassement wies wie schon am Vortag Nico Terol auf Bestzeit aus Der spanische Titelaspirant blieb als einziger Fahrer unter 1:55 und schrieb eine 1:54,860 an. Scott Redding folgte mit 0,285 Sekunden Rückstand auf dem zweiten Platz. Dahinter folgten Danny Kent, Johann Zarco und Ricky Cardus. Sandro Cortese verzichtete, wie einige seiner Kollegen, auf komplett auf eine feuchte Ausfahrt.

"Wir hatten durch die verschiedenen Wetterbedingungen einige schwere Tage", sagte Cardus. "Allgemein fühlte ich mich aber gut. Ich bin zum ersten Mal mit diesem Bike im Nassen gefahren und alles lief gut, darüber hinaus konnten wir sogar noch eine gute Rundenzeit fahren. Nun müssen wir uns weiter verbessern."

Dazu hat das Wetter auch nicht gerade geholfen, denn wir sind nur einen Tag lang unter trockenen Bedingungen gefahren
Alex de Angelis

Sein Teamkollege Alex de Angelis ortete zumindest Fortschritte: "Wir haben uns im Vergleich zum Valencia Test verbessert. Wir hatten ein paar Probleme mit dem Abbau der Reifen, aber wir fanden ein Setup, das uns die Möglichkeit gab, die Reifentemperatur konstanter zu halten. Unglücklicherweise liegen wir noch immer weit hinter den Top-5, also werden wir härter arbeiten müssen. Dazu hat das Wetter auch nicht gerade geholfen, denn wir sind nur einen Tag lang unter trockenen Bedingungen gefahren, was bedeutete, dass unsere Arbeit unterbrochen wurde."

Simone Corsi haderte indes noch immer mit dem Sturz von Vortag: "Damit wurde die Arbeit etwas eingebremst. Trotzdem wollte ich für den IRTA-Test bereit sein, denn ich will einen Unterschied machen." Mattia Pasini lobte, dass zumindest die Stimmung nicht unter dem schlechten Wetter gelitten hatte: "Die Atmosphäre im Team ist perfekt und wir müssen unser ganzes Potential noch entdecken."

Die Moto2-Zeiten, 3. Testtag in Jerez:

1. Nico Terol (ESP), Suter, 1:54,860
2. Scott Redding (GBR), Kalex, 1:55,145
3. Danny Kent (GBR), Tech3, 1:55,167
4. Johann Zarco (F), Suter, 1:55,287
5. Ricky Cardus (ESP), Speed Up, 1:55,326
6. Xavier Siméon (BEL), Kalex, 1:55,475
7. Takaaki Nakagami (JPN), Kalex, 1:55,955
8. Dominique Aegerter (SUI), Suter, 1:55,995
9. Jordi Torres (ESP), Suter, 1:56,092
10. Anthony West (AUS), Speed Up, 1:56,286
11. Kyle Smith (GBR), Kalex, 1:56,361
12. Toni Elias (ESP), Kalex, 1:56,391
13. Mike di Meglio (FRA), MotoB-TSR, 1:56,413
14. Mika Kallio (FIN), Kalex, 1:56,564
15. Marcel Schrötter (GER), Kalex, 1:56,884
16. Steven Odenaal (RSA), Speed Up, 1:57,122
17. Randy Krummenacher (SUI), Suter, 1:57,380
18. Yuki Takahashi (JPN), Moriwaki, 1:57,683
19. Louis Rossi (FRA), Tech3, 1:58,570
20. Rafid Topan Sucipto (INA), Speed Up, 2:01,883


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