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Moto2 - Interview - Dominique Aegerter

Ein bisschen schneller werden

Dominique Aegerter berichtet Motorsport-Magazin.com vom Test in Valencia, spricht über sein gutes Gefühl, Verbesserungspotential und seinen neuen Teamkollegen.
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Motorsport-Magazin.com - Wie würdest du die drei Testtage in Valencia zusammenfassen?
Dominique Aegerter: Ich bin froh, dass ich wieder auf dem Motorrad sitze. Zuvor waren wir noch in Albacete testen, wo es aber sehr kalt war. Hier in Valencia hatten wir ganz gutes Wetter. Ich konnte mich von Tag zu Tag steigern und wieder ein gutes Gefühl zum Motorrad entwickeln. Der letzte Tag heute war nicht so schlecht, denn ich habe nur 0.9 Sekunden auf Espargaro verloren und war auf dem elften Platz. Mit dem neuen Team läuft es sehr gut. Meine Mechaniker und Cheftechniker sind eigentlich die Gleichen geblieben.

Was war neu am Motorrad?
Dominique Aegerter: Schon beim ersten Test im letzten Jahr in Valencia bin ich mit dem neuen Chassis gefahren. Jetzt haben wir noch ein anderes Setting probiert. Das Gefühl ist eigentlich gleich geblieben. Ich fahre noch immer Suter, daher habe ich eigentlich ein gutes Gefühl. Ich muss einfach nur noch ein bisschen schneller werden.

Sicherlich werden wir noch versuchen, etwas schneller zu werden. Das ist der Hauptfokus
Dominique Aegerter

Wie läuft es mit Randy Krummenacher als Teamkollegen? Tauscht ihr viele Infos aus? Hilfst du ihm?
Dominique Aegerter: Wir versuchen uns gegenseitig ein bisschen zu helfen, aber für ihn ist es sicherlich noch eine große Umstellung auf die Suter. Er ist auch schon einmal gestürzt, ist noch mit dem alten Chassis unterwegs und verliert noch ein bisschen viel Zeit. Also kann ich meine Daten noch nicht wirklich mit seinen abgleichen.

Was steht für nächste Woche in Jerez auf dem Testplan?
Dominique Aegerter: Sicherlich werden wir noch versuchen, etwas schneller zu werden. Das ist der Hauptfokus. Hier hatten wir einige Probleme mit dem Grip, also der Hinterreifen hat extrem schnell abgebaut. Wir werden dort einfach versuchen, den Hinterreifen etwas konstanter zu machen, damit der länger durchhält. Dazu müssen wir die Abstimmung am Motorrad ändern. Außerdem will ich versuchen, näher an die Spitze heranzukommen.

Thomas Lüthi ist heute schwer gestürzt. Leidest du mit ihm?
Dominique Aegerter: Wenn ein Schweizer Pilot und Kollege stürzt ist das immer schlecht. Er hat sich außerdem noch ziemlich wehgetan und konnte nichts dafür. Wir hoffen jetzt, dass alles gut wird und er bald wieder da ist.


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