Moto2 - Smith beklagt Schummeleien in der Moto2

Nicht nur Marquez' Team hat getrickst

Für Bradley Smith steht fest, in der abgelaufenen Moto2-Saison haben mehrere Teams geschummelt. Dadurch sah er sich klar im Nachteil.
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Motorsport-Magazin.com - Bradley Smith hat sich bei einem Blick zurück auf die abgelaufene Moto2-Saison darüber beschwert, dass einige Teams geschummelt oder zumindest die Regeln sehr weit verbogen haben. Der Brite war für das Tech 3 Team auf der hauseigenen Mistral 610 gefahren und hatte den neunten Gesamtrang belegt. Weltmeister wurde Marc Marquez, über dessen Team immer wieder behauptet wurde, am Motorrad gehe nicht alles mit rechten Dingen zu. Nachgewiesen konnte aber nie etwas werden, obwohl die Rennleitung die Maschine genau unter die Lupe nahm.

Smith beharrt dennoch darauf, dass er mit ungleichen Mitteln kämpfen musste. "Vieles lag daran, dass... es wurde innerhalb der Moto2 in diesem Jahr geschummelt. Wir gehörten nicht zu diesen Teams und litten darunter", erklärte er Crash. Tech 3 konnte nach seinem Dafürhalten nicht mehr viel tun, um das Motorrad schneller zu machen, wobei die Maschine generell etwas zu langsam war. "Und wenn dann andere Teams betrügen... andere Teams mit Budget, die die Regeln verbiegen und die notwendigen Teile kaufen, damit sie schneller sind. Dann verliert man bei der Rundenzeit."

Alleine Marquez wollte Smith allerdings nicht beschuldigen. So wie er es mitbekommen hatte, ging bei einigen Teams nicht alles ganz regelkonform zu. "Es war nicht nur Marquez. Das passierte bei vielen Fahrern", beklagte der Brite. Er wird nächstes Jahr in der MotoGP für Tech 3 Yamaha an den Start gehen. Auf der erwiesen starken Satelliten-Maschine - Cal Crutchlow und Andrea Dovizioso fuhren damit 2012 mehrmals auf das Podest - sollte er zumindest nicht behaupten können, dass sein Material allzu unterlegen war.


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