Moto2 - Krummenacher: Nicht nach meinen Vorstellungen

Schon zu spät

Beim Abschiedsrennen des Grand Prix Team Switzerland im spanischen Valencia kam Randy Krummenacher auf Rang 19 ins Ziel.

Motorsport-Magazin.com - Die Bedingungen beim Gran Premio de la Comunitat Valenciana waren nach einem kurzen, aber heftigen Regenschauer am Vormittag sehr schwer einschätzbar, weshalb der Kalex-Pilot erst in der Schlussphase auf abtrocknender Fahrbahn besser in Fahrt kam. Randy Krummenacher gelang vom 18. Startplatz ein mustergültiger Start, aber noch in der Auftaktrunde verlor er wieder die Positionen, die er im ersten Streckenabschnitt schon aufgeholt hatte. Während der ersten Rennhälfte hatte der 22-jährige Zürcher Oberländer mit gravierenden Problemen in den Bremszonen zu kämpfen. Erst als die Fahrbahn des 4.005 Meter langen Valencia Circuit in der Schlussphase abzutrocknen begann, konnte er einen besseren Rhythmus finden und fuhr teilweise schnellere Rundenzeiten als die Gruppe ab Rang fünf bis 15. Für eine Aufholjagd bis in die Punkteränge war es aber leider zu spät. Krummenacher beendet somit die Weltmeisterschaft auf Gesamtrang 19.

Dieses Rennen ist selbstverständlich nicht meinen Vorstellungen entsprechend verlaufen
Randy Krummenacher

Das Saisonfinale war gleichzeitig auch das Abschiedsrennen für das Grand Prix Team Switzerland in der Motorrad-Weltmeisterschaft. In den vergangenen zwei Jahren sorgte Randy Krummenacher mit dem vierten Platz auf dem Sachsenring und einem fünften Rang bei der WM-Runde in Barcelona 2011 für die absoluten Highlights in der Teamgeschichte. Außerdem stehen auch einige Startplätze aus der zweiten Reihe, so wie vor zwei Wochen auf Phillip Island, zu Buche.

Krummenacher sagte: "Dieses Rennen ist selbstverständlich nicht meinen Vorstellungen entsprechend verlaufen. Eigentlich wollte ich mich von meinem Team schon mit einem starken Ergebnis verabschieden. Nach einem guten Start hatte ich aber während der ersten zwei Renndrittel mit ziemlichen Schwierigkeiten zu kämpfen. In den Bremszonen bin ich böse gerutscht und deshalb in die Kurven wild hineingedriftet. Erst in etwa zehn Runden vor Rennende, als die Fahrbahn mehr abtrocknete, konnte ich auch mehr pushen. Meine Rundenzeiten waren dann so stark, wie die der Top-10. Aber ab diesem Zeitpunkt war es leider schon zu spät, um noch weiter nach vorne zu kommen. Am besten ist es, das heutige Rennen abzuhaken und in die Zukunft zu blicken. Bevor ich morgen den ersten Test für mein neues Team absolvieren werde, auf den ich mich schon sehr freue, möchte ich meinem bisherigen Teamchef Marco und der gesamten Crew des Grand Prix Team Switzerland für alles, was für mich getan wurde, und die Unterstützung im Verlauf der vergangenen zwei Saisonen, herzlichst danken - Danke vielmals Jungs, es war eine schöne Zeit mit Euch! Ein großes Dankeschön auch an alle Sponsoren."


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