Moto2 - Krummenacher ist zurück

Linkskurven werden von Vorteil sein

Randy Krummenacher wird beim vorletzten Saisonrennen auf dem Phillip Island Circuit an diesem Wochenende wieder ins Geschehen eingreifen.

Motorsport-Magazin.com - Randy Krummenacher musste wegen einer Fußverletzung auf die Grand Prix in Aragon, Japan und vor einer Woche in Malaysia verzichten. Der 22-Jährige hatte bei einem Sturz während dem Qualifying beim Grand Prix in Misano vor eineinhalb Monaten einen zweifachen Bruch des rechten äußeren Mittelfußknochens erlitten. Normalerweise verläuft der Heilungsprozess einer derartigen Verletzung recht unkompliziert, doch in Fall des Zürcher Oberländers erwies sich eine über dem gebrochenen Knochen liegende Sehne als Problem. Diese hätte bei Belastungen die Bruchstelle wieder verschieben können. Krummenacher ist zwar immer noch nicht ganz schmerzfrei, jedoch für sein langersehntes Comeback wurde eigens ein Spezial-Stiefel angefertigt. Außerdem wollte der zielstrebige Athlet so kurz vor dem Saisonende auf gar keinen Fall ein weiteres Rennen auslassen, und schon gar nicht den Australian Grand Prix. Der Highspeed-Rundkurs in Down Under zählt nicht nur wegen der wunderschönen Landschaftskulisse definitiv zu den absoluten Favoriten des Vollblut-Racers.

"Ich bin froh, dass ich endlich wieder fahren kann. Für einen Rennfahrer gibt es nichts Schlimmeres als einen Grand Prix zuhause mitverfolgen zu müssen. Ich freue mich auf die letzten zwei Rennen in diesem Jahr und ich werde selbstverständlich alles geben, um gute Leistungen abzuliefern. Beim Gehen spüre ich zwar immer noch Schmerzen, aber die Bruchstellen sind gut verheilt und der Knochen hält. In jeden Fall werde ich mit einem Spezial-Stiefel fahren, der mir noch mehr Halt geben wird. Von dem her blicke ich diesem Wochenende sehr zuversichtlich entgegen, noch dazu, da wir auf Phillip Island fahren – ich liebe diesen ultraschnellen Circuit! Ich denke, die vielen Linkskurven auf dieser Rennstrecke werden bei meinem Comeback sicher ein Vorteil sein, weil deswegen der rechte Fuß weniger belastet wird", erklärte Krummenacher.


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