Moto2 - Schrötter: Volle Konzentration gefragt

In Erwartung schöner Momente

Marcel Schrötter und sein SAG-Team freuen sich auf den Auftritt des MotoGP-Zirkus auf Phillip Island, wo der Deutsche ein gutes Ergebnis einfahren will.
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Motorsport-Magazin.com - Jeder ist nur so gut wie sein letztes Rennen - um diese alte Motorsportweisheit weiß auch Marcel Schrötter. Deswegen will er nach dem Auftritt zuletzt in Sepang beim kommenden Lauf in Australien auch gleich in guter Manier nachlegen. "In Malaysia haben wir zuletzt schon ein gutes Resultat erreicht und sind wieder in die Top-20 gefahren. Dieses Ergebnis würde ich auf Phillip Island gerne wiederholen", meinte der Münchner vor seiner Reise nach Down Under. Besonders freut er sich vor Ort auf die Strecke. "Dieser Kurs ist einer der schnellsten der Saison und parallel hat er der MotoGP-Weltmeisterschaft auch einfach schon ganz viele aufregende und schöne Momente beschert."

Bei jedem noch so kleinen Fehler verliert man hier Positionen und Zeit.
Marcel Schrötter

Doch nicht nur der geschichtsträchtige Austragungsort sei beeindruckend. "Man benötigt für diesen Kurs auch einfach das volle Level an Konzentration - bei jedem noch so kleinen Fehler kommt man hier schon von der Linie ab und dann verliert man Positionen und Zeit", wusste Schrötter. Der Münchner fügte hinzu: "Vor uns liegt wieder eine Herausforderung, die ich ganz gerne mit dem bestmöglichen Resultat bewältigen würde." Das gleiche Ziel hat auch Teamkollege Marco Colandrea. Der Schweizer sagte im Vorfeld: "Wir haben das Glück, hier anzukommen und die Strecke bereits zu kennen." Er fuhr bereits 2011 in der 125er-Klasse an Ort und Stelle.

"Daher weiß ich aber auch noch, dass es sich um einen sehr schwierigen Kurs handelt", so der 18-Jährige. "Wir kommen nun aus Malaysia und dort haben wir uns gut geschlagen, allerdings war das Gefühl auf dem Motorrad im Regen nicht immer das Beste. Wir hatten verregnete Trainingssitzungen, also habe ich versucht viel unter diesen Bedingungen zu trainieren und mein Gefühl so zu verbessern - noch muss ich aber noch mehr Grip auf der Hinterachse finden", so Colandrea. Der SAG-Pilot meinte: "Trotzdem gibt es aber viele positive Dinge, die ich vom letzten Wochenende mitnehmen konnte und die mir für die beiden nächsten Rennen helfen können, bei denen ich gerne noch einmal gute Ergebnisse einfahren würde."


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