Moto2 - Kent fährt 2013 Moto2 bei Tech 3

Der nächste Brite

Tech 3 Racing hat nach Louis Rossi den Briten Danny Kent für die Moto2-Saison 2013 verpflichtet. Damit fahren nächstes Jahr drei Briten für Herve Poncharal.
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Motorsport-Magazin.com - Das Tech 3 Team hat den Anteil an Briten für 2013 noch ein wenig erhöht. Cal Crutchlow und Bradley Smith werden nächstes Jahr im MotoGP-Team des Rennstalls fahren und am Montag teilte die Mannschaft mit, dass Danny Kent 2013 neben Louis Rossi für das Moto2-Team an den Start geht. Der Brite fährt dieses Jahr für das Red Bull KTM Ajo Team in der Moto3, stand dabei bislang drei Mal in der ersten Reihe und fuhr in Assen auf das Podest. In der Gesamtwertung rangiert er auf Rang sechs und sieht den Wechsel in die Moto2 mit Tech 3 als tolle Möglichkeit, um seine Karriere auf die nächste Stufe zu bringen.

Ich mache mir nichts darüber vor, wie schwierig es in der Moto2 werden wird, aber ich kann mir kein besseres Team als Tech 3 vorstellen, das mir beim Lernen hilft
Danny Kent

"Ich mache mir nichts darüber vor, wie schwierig es in der Moto2 werden wird, aber ich kann mir kein besseres Team als Tech 3 vorstellen, das mir beim Lernen hilft. [Teamchef] Herve Poncharal ist jemand, vor dem ich viel Respekt habe und das Team ist sehr professionell, daher zögerte ich nicht, bei ihnen zu unterschreiben, als ich wusste, dass sie mich wollen", sagte Kent. Er betonte, sich für den Aufstieg bereit zu fühlen, da seine Körpergröße für die Moto3 nicht mehr die beste ist. Er war gespannt darauf, die Mistral 610 kennenzulernen, den Tech-3-Eigenbau für die Moto2. "Die Maschine war diese Saison nahe am Podest, was mich bezüglich ihres Potentials zuversichtlich stimmt."

Teamchef Herve Poncharal gab zu, Kent bereits seit einiger Zeit zu bewundern, weswegen er auch einer der ersten Kandidaten war, als über das Moto2-Projekt 2013 nachgedacht wurde. "Ich habe keine Zweifel, dass er ein Fahrer mit einer großen Zukunft ist und ich freue mich darauf, mit Danny zu arbeiten und ihm dabei zu helfen, sich an die hart umkämpfte Moto2-Klasse zu gewöhnen. Er hat diese Saison mit starken Leistungen in der Moto3 sein Potential mehrfach bewiesen, unter anderem zuletzt in Aragon, als er führte und das ganze Rennen um das Podest mitkämpfte", meinte Poncharal.


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