Moto2 - Tech3 mit positivem Test

Di Meglio und Smith zufrieden

Tech3 geht 2011 mit zwei neuen Fahrern an den Start. Besonders 125ccm-Aufsteiger, Bradley Smith muss sich an die Moto2 und das Mistral-610-Chassis gewöhnen.
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Motorsport-Magazin.com - Bei sonnigem Wetter mit kühlen Temperaturen konnte das Tech3-Team um Herve Poncharal schloss am Samstag einen sehr produktiven Test in Valencia ab. Für das Team starten 2011 Mike di Meglio und Bradley Smith. Beide konnten sich aber gut und schnell auf das neue Mistral-610-Chassis einstellen. Für Smith kommt jedoch erschwerend hinzu, dass sich der junge Brite überhaupt erst noch an die Moto2-Klasse gewöhnen muss.

Erfahrungen konnten beide reichlich sammeln, denn beide Fahrer absolvierten insgesamt 350 Runden. Di Meglios beste Rundenzeit wurde mit 1:36,6 Minuten notiert. Damit verliert der Franzose genau eine Sekunde auf die beiden schnellsten Fahrer des letzten Tages, Marc Marquez und Scott Redding. Da es sich aber mehr um einen Funktionstest handelte, konnte das Team das sich auch an einige Abstimmungsarbeiten heranwagen, um die Vielfältigkeit der Einstellungsmöglichkeiten zu erfahren.

Ich kann das Potential des Motorrades fühlen
Mike di Meglio

"Das war ein sehr positiver Test, denn das Motorrad hat sich während der drei tage stark verbessert und damit bin ich sehr, sehr glücklich", freute sich di Meglio. "Wir haben angefangen das Motorrad zu verstehen,was meine Bedürfnisse sind und was ich gern in Zukunft hätte. Wir wissen nicht welchen Motor unsere Gegner haben, aber ich habe meine Rundenzeit schon stark verbessert im Vergleich zu unserem letzten Test in Valencia und ich kann das Potential des Motorrades fühlen."

Bradley Smith war einer der fleißigsten Piloten am dritten und letzten Testtag in Valencia. 190 Runden konnte der 125ccm-Aufsteiger nutzen, um sich mit der schwereren und kräftigeren Moto2-Maschine vertraut zu machen. Verglichen mit seinem ersten Moto2-Test in Valencia letztes Jahr, verbesserte er seine Rundenzeit um 1,5 Sekunden.

"Dieser Test war sehr wichtig", schätze Smith ein, "Ich lernte viel, denn es war für mich das erste Mal mit dem 2011er Motorrad und wir arbeiteten viel an der Geometrie, um eine gute Balance zu finden. Es war harte Arbeit, aber es war ein guter Lernprozess, da wir viele verschiedene Lösungen erarbeiten konnten und das half mir zu verstehen, was mit dem Motorrad passiert, wenn wir Veränderungen vornehmen und wie groß der Unterschied sein kann."


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