MINI Trophy - Kirsch & Bastian siegen am Sachsenring

Nasse Strecke, heiße Rennen

Die MINI Trophy erlebte auf dem Sachsenring zwei spannende Rennen bei unterschiedlichen Bedingungen. Steve Kirsch und Nico Bastian waren erfolgreich.

Motorsport-Magazin.com - Die MINI Trophy zeigt im Rahmen der ADAC GT-Masters auf dem 3,6 Kilometer langen Sachsenring bei Chemnitz eindrucksvollen MINI Motorsport. So abwechslungsreich wie sich die Berg- und Talbahn für die Fahrer darstellte, so präsentierte sich auch das Wetter. Am Samstag musste der Start von Rennen 1 wetterbedingt verschoben werden. Am Sonntag hingegen konnte trotz starkem Gewitter am Vormittag, Rennen 2 bei trockenen Verhältnissen stattfinden.

Rennen 1 - souveräner Sieg von Steve Kirsch

Aufgrund eines nahenden Gewitters entschied die Rennleitung den Start des vierten Rennens der Saison am Samstag um 30 Minuten, zu verschieben und die Renndauer auf 27 Minuten, zu verkürzen. Um 16.20 Uhr war es dann endlich so weit, nach zwei Einführungsrunden wurde, bei starkem Regen, das Rennen freigegeben. Andre Fleischmann aus dem Team Fast Forward glänzte mit einem ordentlichen Start von der Poleposition.

Sein Teamkollege, Jürgen Schmarl, kam aus der ersten Startreihe weniger gut weg und lag nach der ersten Runde auf Rang drei. Thomas Tekaat (Besaplast Team Dombeck) und Patrick Assenheimer (Team PETRONAS-Rugieri Racing) trafen in der ersten Runde in Kurve 12 aufeinander. Assenheimer, der Sieger des vorangegangenen Rennens, auf der legendären Nordschleife, musste die Box ansteuern und konnte das Rennen nicht wieder aufnehmen.

Eine Runde später ereilte Doreen Seidel (Frensch-Power-Motorsport 2) dasselbe Schicksal. Nach einem Zusammenstoß mit Cora Schumacher (Besaplast Team Dombeck 2) ebenfalls in Kurve 12 landete sie in den Reifenstapeln. Ungeachtet dessen fuhr der Lokalmatador Steve Kirsch (Frensch-Power-Motorsport) an die Spitze des Feldes und baute seinen Vorsprung weiter aus. Mit einem Rückstand von zeitweise über 5 Sekunden folgte bei schwierigen Wetterbedingungen Gaststarter Maximilian Koch aus dem Schirra motoring M&M Exhaust Team.

Dirk Lauth fuhr auf Position vier - Foto: MINI Trophy

Fleischmann verteidigte seinen dritten Platz gegenüber dem letztjährigen Champion Jürgen Schmarl (Team Fast Forward). Dicht hinter dem Österreicher fuhr Gentlemandriver Dirk Lauth (Racing 4 Friends), der in der letzten Runde einen Fahrfehler von Schmarl ausnutzte und so den vierten Platz und die Podiumsplatzierung als bester Gentleman erringen konnte. In der Finalrunde wurde es auch zwischen Koch und Fleischmann noch einmal richtig eng. Mit einem Vorsprung von 0,066 Sekunden rettete Maximilian Koch seinen zweiten Platz vor Andre Fleischmann. Ein spannendes Duell gab es in der Schlussphase des Rennens zwischen den Gentlemandrivern Steven Fürsch und Reinhard Nehls, welches Fürsch am Ende für sich entscheiden konnte.

Der begehrte MINI John Cooper Works Wanderpokal ging für die beste Teamleistung in Rennen 1 an das Team Frensch Power Motorsport. Über die Sommerpause steht ihnen das MINI John Cooper Works Coupé bis zur Veranstaltung am Nürburgring zur Verfügung.

Rennen 2 - Sieg des Meisters der MINI Challenge 2011

Der Start des fünften Wertungslaufs am Sonntag fand im Vergleich zum Vortag bei deutlich besseren Wetterbedingungen und fast trockener Strecke statt. Nico Bastian, in Rennen 1 auf Platz 6 gefahren und daher in Rennen 2 von der Poleposition gestartet (Reverse-Grid), konnte seine Führung behaupten. Fleischmann und Lauth setzten sich auf die Positionen zwei und drei fest. Der junge Gast- und Nachwuchsfahrer Maximilian Koch versuchte an Steve Kirsch vorbeizuziehen verlor dabei, auf einer noch nassen Stelle, die Kontrolle über sein Auto und schlug in den Leitplanken ein. Durch die hohen Sicherheitsstandards des MINI John Cooper Works Challenge blieb er glücklicherweise unverletzt, allerdings führte dieser Unfall zu einer Safety Car Phase um den havarierten MINI von Koch zu bergen.

Kurz vor Ende des Rennens machten die Streckenbedingungen auch Bernhard Wagner (Frensch-Power-Motorsport) zu schaffen sodass er sich ins Kiesbett drehte und ausschied. Unbeeindruckt von den Geschehnissen im Feld konnte Nico Bastian, als Gaststarter und Meister der MINI Challenge 2011, einen Start-Ziel Sieg verbuchen. Zweiter wurde Andre Fleischmann (Team Fast Forward) vor seinem Teamkollegen Jürgen Schmarl aus Österreich. Den Podiumsplatz für den besten Gentlemandriver konnte Steven Fürsch erringen.


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