Motorsport-Magazin.com - Für Fans, Teams und Sponsoren kam die Nachricht über die Auflösung der Mini Challenge aus heiterem Himmel. Viele der aktiven Mannschaften standen vor dem Aus. "Die deutsche Mini Challenge war über die Jahre hinweg eine sehr erfolgreiche Plattform, um die große Sportlichkeit unserer Automobile zu demonstrieren", erklärte Christian Ach, Leiter Mini Deutschland, mit einem weinenden Auge. Die freigewordenen Ressourcen nutzt Mini in Zukunft für das Engagement in der WRC.
Hoffnung schaffte nun die punktEins Service GmbH, die allen Teams mit der neugegründeten Mini Trophy eine Alternative bietet. "Das große Interesse und die tiefe Leidenschaft, die wir mit den Teams und Fans der Rennserie teilen, hat, uns dazu gebracht eine Alternative zu schaffen, um die Minis wieder an den Start zu bringen", gab Marko Dressel, Geschäftsführer der punktEins Service GmbH und bisherigen Mini Challenge Organisation, Ende vergangenes Jahres bekannt.
Um wie bisher die Chancengleichheit zu gewähren, wurde das Reglement im Vergleich zum Vorjahr kaum verändert. Alle zentralen Faktoren des Regelwerks wurden beibehalten. Um den Teams zudem möglichst viele Kosten zu ersparen, wurde auch am technischen Reglement nicht gebastelt. Umbauten an den MINI John Cooper Works Rennfahrzeugen sind also ausgeschlossen.
Mit dem ADAC hat die Mini Trophy zudem einen starken Partner an seiner Seite: Die sieben Rennen der neuen Serie finden im Rahmen des ADAC GT Masters statt. Zusätzlich steht noch die Teilnahme an einer weiteren Highlight-Veranstaltung in Aussicht.