Mehr Sportwagen - GT Open: SRT-Corvette schlägt neuerlich zu

Ferraris auf den Rängen

Die angejahrten Corvette-Boliden des Typs C6.R laufen derzeit noch einmal wie in ihren besten Tagen: GT-Open-Sieg für Gelb auch am Südzipfel Europas.
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Motorsport-Magazin.com - Der belgische Corvette-Rennstall Selleslagh Racing hat den größten der drei Pokale im Samstagsrennen der International GT Open in Portimão abgeräumt. Tabellenführer Maxime Soulet und Teamneuzugang Isaac Tutumlu überquerten am Endes des 70-minütigen Sprintdurchgangs mit 13,347 Sekunden Vorsprung auf die Zweitplatzierten Andrea Montermini und Niccolò Schirò die Ziellinie. Hinter der Scuderia Villorba Corse auf Ferrari rangierte in Form der V8-Racing-Corvette des Duos Miguel Ramos und Nicky Pastorelli ein weiteres Muscle-Car (22,410 Sekunden zurück).

Das erste Rennen im sogenannten Autódromo Internacional do Algarve ging am späten Nachmittag bei bedeckten Bedingungen über die Bühne. Tutumlu, Spanier mit türkischen Wurzeln, zog nach dem Erlöschen der roten Lichter gleich um einige Wagenlängen davon, allerdings kam die gelbe Corvette C6.R nach dem Reigen der Boxenstopps nur auf Rang zwei zu liegen. Die Villorba-Corse-Mechaniker hatten ihre Schützlinge beim Service schneller abfertigen können. Tutumlu-Kollege Soulet zog das Tempo in der Folge entsprechend an; in Runde 29 holte der Mann aus Uccle die Führung schlussendlich zurück ins SRT-Lager.

Ombra-Ferrari stellt schnellstes GTS-Kontingent

Derweil war hinter der Spitze ein wilder Kampf um die Positionen entbrannt. Pastorelli schob die seine Corvette von Platz fünf aus vor auf das Podest. Dabei lieferte sich der Italiener ein erbittertes Duell mit Ombra-Racing-Pilot Stefano Costantini, bei dem sich die beiden gleich mehrmals gegenseitig überholten. Pastorelli errang jedoch mit fortlaufender Zeit die Oberhand, während der Ferrari mit der Nummer 63 auf Rang fünf zurückfiel. Jungspund Daniel Zampieri (SMP-Ferrari) hatte sich Costantini nämlich ebenfalls noch vor dem Fallen der schwarz-weiß karierten Flagge schnappen können.

Für Costantini und Fahrerpartner Alan Sicart bedeutete Rang fünf aber nicht nur ein solides Gesamtergebnis, sondern auch den Sieg in der GT3-basierten GTS-Klasse. Wie schon beim Saisonauftakt am Nürburgring waren die GT2- respektive GTE-nahen Fahrzeuge (Super GT) in der Summe etwas flinker. In der Eifel gingen beide Läufe auf das Konto der Marke Corvette; SRT und V8 Racing machten das Wochenende unter sich aus. Ob die Dominanz des US-Sportwagens anhält, wird sich am morgigen Sonntag zeigen. Das zweite Rennen an der Algarveküste (60 Minuten Dauer) ist auf 11 Uhr Ortszeit angesetzt worden.


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