Mehr Sportwagen - Molitor: Pech in der Wüste

Schlechter Start ins Jahr

Das erste Rennen der Saison 2014 war für das MRS-Team von viel Pech begleitet. Das Getriebe quittierte bereits nach dem freien Training in Dubai seinen Dienst.

Motorsport-Magazin.com - Das erste Rennen der Saison 2014 war für das MRS-Team von viel Pech begleitet. Lief der Porsche GT3 Cup beim 12 Stunden Rennen in Abu Dhabi im Dezember noch ohne das kleinste Problem, so quittierte das Getriebe bereits nach dem freien Training in Dubai seinen Dienst. Der Schaden war so groß, dass über Nacht noch Ersatzteile aus Deutschland eingeflogen werden mussten, damit die MRS-Mechaniker ein neues Getriebe aufbauen konnten. Da die Ersatzteilversorgung für das brandneue Cup Fahrzeug noch etwas stockt, war es nicht möglich ein komplettes Ersatzgetriebe zu bekommen.

So reichte es zeitlich gerade einmal um eine Runde im Qualifying zu fahren; erst zum zweistündigen Nachttraining war das Auto wieder voll einsatzbereit. Keine leichte Aufgabe für die Fahrerbesetzung von MRS, fehlte doch gerade den Dubai Neulingen Samson Chan, George Chou und Rinat Salikhov wichtige Trainingszeit.

MRS-Speerspitze und Supercup Rekordmeister Patrick Huisman musste das Rennen so von der 39. Position bei 80 Startern in Angriff nehmen. Mit einer herausragenden Fahrt schaffte es Huisman schließlich bis zum Ende seines Stints den ersten Platz in der Klasse der Cup Fahrzeuge einzunehmen und fuhr den MRS-Elfer bis an die Spitze des Feldes, bevor er an Samson Chan übergab.

In den folgenden Stunden lief der Porsche GT3 Cup ohne jegliche Probleme, die MRS-Fahrer Rinat Salikhov, George Chou und Max Braams festigten die Spitzenposition in der Porsche Cup Klasse. Als Huisman dann nach ca. 7 Stunden Renndauer seinen zweiten Stint fuhr, meldete er über Funk laute Getriebegeräusche. Nach einem kurzen Check in der Box setzte er seine Fahrt zwar noch einmal fort, musste den Porsche dann jedoch nach rund acht Stunden mit einem weiteren Getriebeschaden abstellen.

Karsten Molitor, Teamchef: "Wir sind natürlich alle sehr enttäuscht. Wir hatten uns sehr gut vorbereitet, trotz der Ersatzteilknappheit für fast alle Eventualitäten vorgesorgt und sehr viel Aufwand betrieben, indem wir noch über Nacht wichtige Teile haben einfliegen lassen. Alle unsere Fahrer haben einen tollen Job gemacht und waren zumindest in der Lage, trotz der schlechten Ausgangsposition, ganz nach vorn zu fahren. Es ist sehr traurig, dass sich all diese Mühen nicht ausgezahlt haben. Unser Dank geht an die Fahrer und an die unermüdliche MRS-Crew, die mal wieder alles gegeben hat. Wir schauen nach vorn und kommen ganz sicher im nächsten Jahr wieder."


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