Mehr Sportwagen - 24h Dubai: Die Nissan-Konsolenzocker überzeugen

Von der Playstation ins Rennauto

Die Sieger des Nissan PlayStation GT-Academy 2013 gingen bei den 24h Dubai als "Frischlinge" an den Start - mit großem Erfolg!

Motorsport-Magazin.com - Traumstart in eine Karriere als Rennfahrer für die vier Nissan PlayStation GT-Academy-Sieger 2013! Unter Anleitung ihres Tutors und ersten Siegers der Nachwuchsschmiede für Konsolespieler, Lucas Ordonez, holten sie beim 24-Stunden-Rennen von Dubai den Sieg in der SP2-Klasse. Mit nur drei Monaten Erfahrung in einem Renn-GT-Wagen gewannen Miguel Faisca (Europa-Sieger), der Berliner Florian Strauss (Gewinner der deutschen Wertung), US-Champion Nick McMillen und der russische Akademie-Absolvent Stansislav Aksenov als erste Nissan Athleten das Rock-around-the-clock-Rennen im Wüstenstaat. Karun Chandhok, James Moffat, Tor Graves und Ashley Oldfield machten im zweiten 370Z Nismo des Teams Nissan GT Academy RJN mit Platz drei das Teamergebnis perfekt.

"Wir wollten vor allem Erfahrungen sammeln und ins Ziel kommen - dass es nun sogar zum Sieg gereicht hat, ist umso schöner", sagte der Portugiese Miguel Faisca. "Wir haben viel gelernt bei diesem harten Rennen mit so vielen anderen Autos auf der Strecke. Es gab keine einzige Runde, in der man nicht jemanden überholen musste oder selbst überholt wurde. Insgesamt war für mich und meine Kollegen unser erstes 24-Stunden-Rennen ein großes Erlebnis."

"In den letzten Jahren habe ich mich in Dubai immer um einen Platz gesteigert: nach Platz drei 2012 und Platz zwei 2013 nun also der erste Sieg", freute sich auch Lucas Ordonez. "Ich werde nun schauen, dass ich die Trophäen zuhause in der richtigen Reihenfolge aufstelle. Dubai ist für mich jedes Mal aufs Neue ein wichtiges Rennen - und umso mehr natürlich für die neuen Akademie-Gewinner. Beim ersten internationalen Einsatz gleich zu gewinnen, ist die Erfüllung eines großen Traums."

Nach Problemen in der Nacht kämpften sich die Fahrer des zweiten Nissan 370Z Nismo noch bis auf Platz drei vor. Karun Chandhok (Indien), James Moffat (Australien), Tor Graves (Thailand) und Ashley Oldfield (Südafrika) bewegten das "internationale" Auto des Teams, das Neugier auf die nächsten Zielländer der GT Academy wecken sollte.

"Man braucht bei einem 24-Stunden-Rennen halt auch ein wenig Glück" sagte Ex-Formel 1-Pilot Karun Chandhok. "Wir konnten die Speed des Schwesterautos zu Beginn mitgehen, ehe die Probleme anfingen. Am Ende zählt für das RJN-Team aber vor allem das tolle Mannschaftsergebnis. Ich habe die GT Academy bisher immer nur von außen gesehen und darüber in Magazinen gelesen. Ich hoffe, dass dieser so erfolgreiche Nachwuchswettbewerb bald auch in Indien startet. Damit junge Talente Möglichkeiten zum Aufstieg bekommen, die ich zum Beispiel nie hatte."

"Es hat mich sehr gefreut, als erster Australier vom Nismo-Fahreraustausch-Programm profitiert zu haben", sagte James Moffatt, der das Steuer seines Nissan Altima V8 gegen ein 370Z Nismo Volant eintauschte. "Ich wollte immer schon mal ein 24-Stunden-Rennen bestreiten und habe nun definitiv Blut geleckt. Zwei Autos aufs Treppchen zu bringen ist ein großer Erfolg - daher ‚Chapeau' vor der RJN Truppe."

"Die Tatsache, dass wir uns in den letzten drei Dubai-Rennen immer um einen Platz gesteigert haben, belegt die kontinuierliche Qualitätssteigerung der GT Academy", betont Nissan Motorsportdirektor Darren Cox. "Sie durchzieht alle Bereiche, von der Organisation der Rennen bis zu den Methoden, mit denen wir unsere Jungs auf ihre neue Rolle als ‚echte' Rennfahrer vorbereiten. Es war eine tolle Sache, Piloten aus neun Nationen in Dubai am Start zu haben - die dann am Ende auch alle auf dem Treppchen standen. Das zeugt vom internationalen Flair der Nissan Motorsport Organisation. Wir sind schon selbst sehr gespannt, in welche neuen Märkte es uns als Nächstes ziehen wird."


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