Mehr Sportwagen - Grand-Am: Taylor/Angelelli kommen Titel näher

Porsche triumphiert in der GT-Klasse

In Monterey wurden die Weichen für das große Finale der Grand-Am gestellt. Nun auf der Titel-Pole: Corvette. Doch weiterhin haben mehrere Piloten gute Karten.
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Motorsport-Magazin.com - Jordan Taylor und Max Angelelli sind auf bestem Wege, die letzten Meister der auslaufenden Grand-Am-Serie zu werden. Am vergangenen Wochenende gelang es dem Corvette-Duo, souverän den vorletzten Lauf auf dem berühmten Laguna Seca Raceway in Monterey zu gewinnen. Die amtierenden Champions Scott Pruett und Memo Rojas (Ganassi-BMW) wurden Zweite, während Bronze an ihre Teamkollegen Scott Dixon und Dario Franchitti ging.

Wie schon mehrmals in diesem Jahr spülte eine gelungene Boxenstoppstrategie Taylor und Angelelli an die Spitze des Feldes. Einmal dort angekommen, verwalteten die beiden Wayne-Taylor-Racing-Piloten ihre Führung. Unter dem Strich lagen sie für 72 von insgesamt 105 Runden an erster Stelle. Selbst zwei unübersichtliche Safety-Car-Phasen in der Schlussviertelstunde konnten Taylor und Angelelli nicht mehr von ihrem nunmehr vierten Grand-Am-Sieg abhalten.

Ergebnis bereitet Spannung für Lime Rock

Pruett und Rojas kamen letztlich 2,7 Sekunden hinter den Gewinnern über die Linie. In der Punktetabelle hat sich damit ihr Rückstand auf Taylor/Angelelli um drei auf acht Zähler vergrößert. Dritte in der Gesamtwertung sind Jon Fogarty und Alex Gurney. In Monterey kam das Bob-Stallings-Gespann auf Position vier ins Ziel. Beim Finale am 28. September im Lime Rock Park haben noch etwa sieben Piloten realistische Chancen auf den Gewinn des Meistertitels.

Der Sieg in der Grand-Touring-Kategorie ging unterdessen an einen Porsche 911. Andy Lally und John Potter (Magnus Racing) schlugen letztlich ihre ärgsten Verfolger Billy Johnson und Michael Marsal im Nummer-93-BMW des Turner-Teams, wenngleich nur um Haaresbreite. Lally und Potter sind mit acht Punkten Vorsprung auf Alessandro Balzan (Scuderia-Corsa-Ferrari) die Favoriten im Kampf um die Krone unter den GT-Kriegern.

In der erst seit Jahresbeginn ausgeschriebenen GX-Wertung fuhr ein Speedsource-Mazda (Long/Tremblay) vorneweg. Titelfavorit Jim Norman (BGB-Porsche-Cayman) wurde Zweiter.


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