Mehr Sportwagen - Grand-Am in Elkhart Lake: Hartley pokert und siegt

BMW-Power neuerlich vorneweg

Formel-1-Testpilot Brendon Hartley gewann gemeinsam mit Scott Mayer das Grand-Am-Rennen auf der Road America. Derweil zurück im Cockpit: Tim Bergmeister.
von

Motorsport-Magazin.com - Starworks Motorsport ist weiterhin das Maß der Dinge in der Grand-Am-Serie. Am vergangenen Wochenende gelang dem Rennstall um Peter Baron der zweite Gesamtsieg in Folge. Diesmal obenauf: Brendon Hartley und Scott Mayer. In ihrem Riley-Prototypen mit dem neuen BMW-V8-Motor fuhren die beiden zu ihrem jeweils ersten Grand-Am-Erfolg. Zweite wurden die Corvette-Piloten Christian Fittipaldi und João Barbosa (4,2 Sekunden zurück) für Action Express Racing.

Die Entscheidung fiel, als Hartley während einer Safety-Car-Phase zum Service in die Box abbog, seine Konkurrenten jedoch draußen blieben. Damit war der junge Mercedes-Tester auf einer anderen Strategie unterwegs, was sich wenig später als Gold wert erweisen sollte. Das Sicherheitsfahrzeug sollte noch einmal ausrücken, nun mussten auch die anderen Teams ihre Boliden zum Tanken beordern. Hartley wurde folglich an die Spitze des Feldes gespült.

Blech für die Tabellenführer

Die besten Fünf komplettierten die Frisselle-Brüder Brian und Burt (ebenfalls Action-Express-Corvette) vor den amtierenden Champions Scott Pruett und Memo Rojas (Ganassi-BMW) sowie John Pew und Negri-Stammhalter Oswaldo (Michael-Shank-Ford). Die momentanen Tabellenführer Ryan Dalziel und Alex Popow (Starworks) schieden gut 60 Minuten vor Ablauf der Uhr mit einem Motorschaden aus. Ebenfalls nicht im Ziel: der von der Pole gestartete Team-Sahlen-BMW.

Bill Auberlen im Turner-BMW auf der Piste - Foto: Grand-Am

Indes krallten sich Bill Auberlen, Paul Dalla Lana und Billy Johnson (Turner-BMW) zum dritten Mal in dieser Saison die Lorbeeren in der GT-Kategorie. Eine Viertelstunde vor dem Ende überholte Auberlen mit einem souveränen Manöver den bis dato Führenden, nämlich Patrick Long. Das Porsche-Ass und sein Kollege Patrick Lindsey wurden letztlich Zweite (Park-Place-Porsche). Auf Rang drei landeten die Stallgefährten der Sieger, Maxime Martin und Mike Marsal.

Endlich wieder mit dabei war Tim Bergmeister. Der Deutsche fuhr in Elkhart Lake in einem Porsche für die belgische Mühlner-Mannschaft das erste Rennen nach seinem schweren Unfall bei der japanischen Super GT im vergangenen Jahr. Zusammen mit Jeroen Bleekemolen wurde er aber nur Letzter der GT-Klasse. Technische Probleme hatten den Elfer zwischenzeitlich zu einem ungeplanten Boxenhalt bezwungen.


Weitere Inhalte:

Facebook
Sportwagen
Wir suchen Mitarbeiter
x