Mehr Sportwagen - Audi mit starkem GT-Aufgebot nach Daytona

Mortara, Winkelhock und Co am Start

Audi will in der GT-Kategorie in Daytona für Furore sorgen. Die Ingolstädter werden mit einem Staraufgebot in die Vereinigten Staaten reisen.

Motorsport-Magazin.com - Mit erweiterter Unterstützung der Audi-Kundensportabteilung setzen die amerikanischen Teams Alex Job Racing, APR Motorsport und Rum Bum Racing insgesamt vier Audi R8 GRAND-AM ein. Die US-Version des erfolgreichen Kundensport-Rennwagens der AUDI AG wurde für die Saison 2013 technisch weiterentwickelt und trifft beim US-Langstrecken-Klassiker bei den GT-Fahrzeugen auf starke Konkurrenz. "Wir rechnen in der GT-Kategorie in diesem Jahr mit einer großen Ausgeglichenheit und Leistungsdichte", erklärt Romolo Liebchen, Leiter Audi Sport customer racing. "Wir haben zuverlässige Rennwagen und eine gute Strategie - die entscheidende Rolle spielen aber unsere Fahrer. Deshalb unterstützen wir unsere Kundenteams in Daytona in diesem Jahr mit einem hochkarätigen Fahrerkader. Unser Ziel ist klar: Jeder, der mit einem Engagement in der GRAND-AM-Serie liebäugelt, soll den Audi R8 GRAND-AM in die engere Wahl nehmen."

Alle drei Audi-Kundenteams können in Daytona auf Piloten zurückgreifen, die mit der GT3-Version des Audi R8 bereits große Erfolge erzielt haben. Für die Mannschaft von Alex Job Racing starten die drei Audi-Werksfahrer Filipe Albuquerque (Portugal), Oliver Jarvis (Großbritannien) und Edoardo Mortara (Italien/Frankreich). Filipe Albuquerque wurde 2010 mit dem Audi R8 LMS Vizemeister in Italien. Oliver Jarvis bestritt mit dem Audi R8 LMS ultra im vergangenen Jahr die FIA-GT1-Weltmeisterschaft. Edoardo Mortara gewann mit dem R8 zuletzt zweimal in Folge den GT-Cup in Macau und 2012 bei zwei Gastauftritten im Audi R8 LMS Cup in China. Komplettiert wird die AJR-Mannschaft vom US-Amerikaner Dion von Moltke, der 2012 beim 12-Stunden-Rennen in Sebring in der GTC-Klasse siegte.

Winkelhock für Bum Bum Racing

Ähnlich stark besetzt ist der Audi R8 GRAND-AM von Rum Bum Racing, dem amtierenden Meisterteam der im Rahmen der GRAND-AM-Serie ausgetragenen Continental Tire Sports Car Challenge. Der fünfmalige Le-Mans-Sieger Frank Biela (Deutschland) hat an der Entwicklung der R8-Rennversion vom ersten Tag an mitgewirkt. Christopher Haase (Deutschland) und GT1-Weltmeister Markus Winkelhock (Deutschland) gewannen 2012 am Steuer eines Audi R8 LMS ultra das 24-Stunden-Rennen auf der legendären Nürburgring-Nordschleife. Der Amerikaner Matt Plumb verpasste im vergangenen Jahr nur knapp den Fahrertitel in der Continental Tire Sports Car Challenge.

Das Team von APR Motorsport, das bereits im vergangenen Jahr mit dem Audi R8 in der GRAND-AM-Serie an den Start ging, setzt in Daytona zwei Fahrzeuge ein. Im R8 GRAND-AM mit der Startnummer "52" starten mit Marc Basseng, René Rast und Frank Stippler drei weitere deutsche Langstrecken-Asse. Frank Stippler gewann mit dem R8 LMS ultra in der vergangenen Saison die 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring und in Spa und ist einer der Entwicklungsfahrer der quattro GmbH für den Motorsport. Marc Basseng gehörte 2012 auf dem Nürburgring ebenfalls dem siegreichen Audi-Team an, René Rast in Spa. Komplettiert wird das APR-Quartett vom Amerikaner Ian Baas, der 2006 einen GT-Sieg in Daytona feierte. Die "51" teilen sich die beiden US-Amerikaner Matt Bell und Alex Figge mit den Kanadiern David Empringham, John Farano und Dave Lacey.

Hervorragend aufgestellt

"Mit diesem hochkarätigen Fahrerkader sind wir ganz hervorragend aufgestellt", ist Romolo Liebchen überzeugt. "Technisch ist der R8 GRAND-AM inzwischen genauso ausgereift und zuverlässig wie die GT3-Version."

Für die Saison 2013 wurde der Audi R8 GRAND-AM in zahlreichen Details optimiert. Durch optionale Flics an der Front, die Entlüftung der vorderen Radhäuser durch Gitter ("Louvres") oberhalb der Vorderräder und eine neue Heckflügelposition wurde die aerodynamische Effizienz verbessert. Um das vom Reglement vorgegebene Mindestgewicht zu erreichen, hat Audi das ultra-Leichtbau-Konzept für 2013 weiter ausgebaut. So sind nun auch in der GRAND-AM Türen aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK) erlaubt. Speziell für die USA entwickelt wurden die Feder-Dämpfer-Einheiten mit weicheren Federraten und angepassten Dämpfer-Kennlinien.

Bei der Vorbereitung der Rennwagen für das 24-Stunden-Rennen in Daytona wurde nichts dem Zufall überlassen: Alle vier Einsatzautos wurden nach dem "Roar before the Rolex 24", dem letzten gemeinsamen Test in Daytona, in der US-Dependance von Audi Sport customer racing in Indiana gemeinsam mit den Teams aufgebaut und auf den aktuellsten technischen Stand gebracht. Auch beim Rennen werden die Teams AJR, APR und RBR von Technikern und Mechanikern der quattro GmbH unterstützt.


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