Mehr Sportwagen - Aston Martin überarbeitet GTE-Modell

Keine Änderungen am GT3-Vantage geplant

Aston Martin rüstet für die kommende WEC-Saison den Vantage GTE auf. Die GT3-Version desselben braucht keine Überarbeitung, ist man sich sicher.
von

Motorsport-Magazin.com - Der Aston Martin V8 Vantage GTE wird für die Saison 2013 stark überarbeitet. Die Verbesserungen in Sachen Schwerpunktabsenkung, Stabilität und Torsionssteifigkeit werden vor allem durch eine optimierte Fahrwerksgeometrie an der Vorder- und Hinterachse realisiert. Sportquerlenker ersetzen die noch aus dem Serienfahrzeug stammenden bisherigen Teile. Auch die Aufhängungspunkte für die Stoßdämpfer wurden so überarbeitet, dass sie mehr Steifigkeit erlauben. Um insgesamt acht Kilogramm hat der Aston Martin außerdem abgespeckt.

Andere Hersteller verkaufen jährlich Updates, aber bei unserem Auto brauchen wir das nicht.
Dan Sayers zum Vantage GT3

Der Motor wurde nun direkt am Chassis befestigt, während Kupplung und Anlasser zum transaxialen Getriebe verlegt wurden. Damit wurde weiteres Gewicht in Richtung Hinterachse gebracht, um die Frontlastigkeit zu verringern. Ein zusätzlicher Vorteil ergibt sich durch die Tatsache, dass Motor und Getriebe nun schneller getauscht werden können als zuvor. Der V8-Motor bleibt bestehen, im Gegensatz zum V12-Aggregat im GT3. Zusätzlich sind Änderungen am Heckflügel geplant.

Dan Sayers, Chefingenieur bei Aston Martin, kommentierte die Änderungen wie folgt: "Wir haben auf spezielle Bereiche geachtet, in denen wir das Gewicht signifikant reduzieren und den Schwerpunkt absenken können. Das ist uns durch den neuen Aluminium-Unterboden gelungen. Die überarbeitete Aufhängung hat nicht nur das Handling und die Steifigkeit verbessert, sondern auch Gewicht eingespart."

GT3-Modell bleibt wie es ist

Keine Änderungen hingegen sind am GT3-Modell des Aston Martin V12 Vantage geplant. Während die Konkurrenz fieberhaft an überarbeiteten Modellen arbeitet, sieht Sayers genug Potenzial im dieses Jahr neu aufgelegten Modell: "Der Vantage GT3 hat eine Menge Performance von Haus aus und wird derzeit durch das Balance of Performance eingebremst. Andere Hersteller verkaufen jährlich Updates, aber bei unserem Auto brauchen wir das nicht. Wir werden einfach mit der FIA zusammenarbeiten, so dass unsere Einstufung stimmt und wir ein bisschen von dem noch vorhandenen Potenzial abrufen können. Wir haben über ein Jahr an der Entwicklung gearbeitet, bevor wir mit dem Modell zum ersten Mal angetreten sind."


Weitere Inhalte:

Facebook
Sportwagen
Wir suchen Mitarbeiter
x