Mehr Sportwagen - BMW 2012: Erfolge rund um den Globus

Mal ganz oben, mal knapp geschlagen

DTM-Comeback, ALMS, Talentförderung und Siege für Privatfahrer weltweit: BMW Motorsport blickt auf erfolgreiche Saison zurück.

Motorsport-Magazin.com - Das traumhafte Comeback in der DTM mit dem Gewinn des Fahrer-, Team- und Herstellertitels hat die BMW Motorsport Saison 2012 entscheidend bestimmt. Aber auch in vielen weiteren Serien rund um den Globus und bei traditionsreichen Rennsport-Veranstaltungen konnten BMW Teams und Fahrer wieder Siege, Podestplätze und Titel erringen. Wir werfen einen Blick zurück auf die Höhepunkte der abgelaufenen Saison.

Nordamerika: BMW Team RLL feiert Siege in Sebring und Road America

Den Titel-Hattrick, den BMW Motorsport 2012 in der DTM gefeiert hat, galt es in der American Le Mans Series (ALMS) zu verteidigen - und das BMW Team RLL startete exzellent in die neue Saison. Joey Hand, Dirk Müller und Jonathan Summerton gewannen im BMW M3 GT mit der Startnummer 56 den prestigeträchtigen Auftakt, die 12 Stunden von Sebring, und triumphierten wie im Vorjahr in der GT-Klasse. Jörg Müller, Bill Auberlen und Uwe Alzen wurden im Schwesterauto Vierte. Auch nach dem zweiten Rennen in Long Beach lagen Hand und Dirk Müller dank eines zweiten Platzes noch auf Platz eins in der GT-Fahrerwertung. Doch im weiteren Saisonverlauf verhinderte häufiges Pech in den Rennen sowie die wenig vorteilhafte technische Einstufung des BMW M3 GT die Verteidigung der Titel in Fahrer-, Team- und Herstellerwertung. Ein weiteres Highlight setzten Jörg Müller und Auberlen mit dem zweiten Sieg für das BMW Team RLL in Road America. Am Saisonende standen inklusive der beiden Siege sieben Podestplätze zu Buche. Das reichte für Platz zwei in der Team- und Platz drei in der Herstellerwertung.

Teamchef Bobby Rahal und seine Crew vertreten die Marke dort auf der Rennstrecke ausgezeichnet.
Jens Marquardt

BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt: "Für das BMW Team RLL hat es zwar nicht zur Verteidigung der drei Titel aus der Saison 2011 gereicht, aber mit den beiden Siegen und fünf weiteren Podestplätzen war die Saison aus der Sicht von BMW Motorsport dennoch ein Erfolg. Nordamerika ist für BMW ein sehr wichtiger Markt. Und Teamchef Bobby Rahal und seine Crew vertreten die Marke dort auf der Rennstrecke ausgezeichnet."

In der Grand-Am Rolex Sports Car Series stand BMW als Motorenpartner von Chip Ganassi Racing einmal mehr ganz oben auf dem Treppchen. Scott Pruett und Memo Rojas sicherten sich am Steuer ihres BMW Riley zum dritten Mal in Folge den Titel bei den Daytona Prototypen. Für Chip Ganassi war es schon der sechste Triumph in dieser Serie. Beim prestigeträchtigen 24-Stunden-Rennen von Daytona hatte Chip Ganassi Racing die Plätze vier und sechs belegt.

24 Stunden Nürburgring: Vier BMW Z4 GT3 in den besten Zehn

BMW ging neben den zahlreichen privaten Teams und Fahrern beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring auch mit vier werksunterstützten Autos in der "Grünen Hölle" an den Start. Das BMW Team Schubert trat ebenso mit zwei BMW Z4 GT3 an wie das BMW Team Vita4One. Uwe Alzen fuhr mit einer Rekordrunde für die Schubert-Mannschaft die Poleposition heraus. Auch im Rennen drehte das Auto mit Alzen, Jörg Müller und Dirk Müller die schnellsten Runden auf der Nordschleife. Ein Antriebsschaden brachte das Trio aber um alle Siegchancen. Am Ende stand Platz sieben zu Buche, vor dem Schwesterauto mit Dirk Adorf, Claudia Hürtgen, Dominik Schwager und Nico Bastian, das ebenfalls mit technischen Problemen zu kämpfen hatte. Auf Platz neun folgte der bestplatzierte BMW Z4 GT3 vom BMW Team Vita4One mit BMW Motorsport Test- und Entwicklungsfahrer Marco Wittmann, Jens Klingmann, Pedro Lamy und Richard Göransson. Das zweite Auto von Teamchef Michael Bartels schied nach einem Unfall aus. Bestplatzierter BMW war der von Marc VDS Racing eingesetzte BMW Z4 GT3. Bas Leinders, Markus Palttala und Maxime Martin verpassten als Vierte das Podium nur knapp.

"Das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring hat auch in diesem Jahr wieder alles geboten, was die Fans an diesem Langstreckenklassiker so lieben", sagt Marquardt. "Es ging über die gesamte Distanz unglaublich eng zu - und wir waren mit unseren BMW Z4 GT3 mittendrin. Natürlich hätten wir zum 40. Jubiläum von BMW M gerne gewonnen. Das ist uns leider aufgrund der technischen Probleme an den beiden Autos vom BMW Team Schubert verwehrt geblieben. Dennoch geht ein großes Kompliment an alle BMW Teams. Sie haben nie aufgegeben und bravourös gekämpft."

BMW Motorsport weltweit: Siege und Titel rund um den Globus

Auch 2012 haben wieder zahllose private Teams und Fahrer aus aller Welt auf BMW Fahrzeuge vertraut und die Marke exzellent vertreten. In erster Reihe stehen dabei die Titelgewinner: Thomas Biagi und Stefano Colombo triumphierten in einem BMW Z4 GT3 vom BMW Team Italia in der italienischen GT-Meisterschaft. Norbert Michelisz vom Team Zengö Motorsport gewann in seinem BMW 320 TC die Privatfahrer-Trophäe in der FIA World Touring Car Championship. Ebenfalls erfolgreich waren unter anderem Carsten Knechtges, Tim Scheerbarth und Steve Jans in ihrem BMW M3 in der Serienwagen-Klasse im Rahmen der VLN Langstreckenmeisterschaft. Dasselbe gilt für Nick Catsburg mit dem BMW M3 GT4 in der Dutch GT Championship. "Wir haben auch 2012 wieder zahlreiche tolle Leistungen von BMW Fahrern in hochkarätig besetzten Rennserien gesehen", sagt Marquardt. "Jeder Fahrer, der in einem BMW Fahrzeug antritt, ist Teil der BMW Motorsport Familie."

Eines Sportwagen-Spitzenteams von BMW: Marc VDS Racing - Foto: BMW

Das gilt natürlich auch für diejenigen, die trotz großartiger Leistungen einen Titelgewinn knapp verpasst haben. So wurden Bas Leinders, Maxime Martin und Markus Palttala in einem dramatischen Finale der Blancpain Endurance Series in ihrem BMW Z4 GT3 vom Marc VDS Racing Team Zweite in der Gesamtwertung. Michael Bartels und Yelmer Buurman von Vita4One Racing fuhren in ihrem BMW Z4 GT3 in der FIA GT1-Weltmeisterschaft vier Laufsiege ein und kämpften bis zum Schluss um den Titel. Auch im deutschen ADAC GT Masters, in der britischen GT-Meisterschaft und in der GT300-Klasse der japanischen Super-GT-Meisterschaft standen Siege für BMW zu Buche.


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