Mehr Rallyes - Berlandy triumphiert in der Eifel

Reifenroulette bei Rallye Köln-Ahrweiler

Georg Berlandy trägt sich mit seinem Opel Ascona A einmal mehr in die Siegerlisten der Rallye Köln-Ahrweiler ein.

Motorsport-Magazin.com - Georg Berlandy (Stromberg) gewinnt einmal mehr die ADAC Rallye Köln-Ahrweiler (09.-11. November 2012). Nach vier Siegen im Opel Ascona B 400 war er nun auch viermal mit dem älteren Opel Ascona A erfolgreich. Die Traditionsrallye wurde geprägt vom typischen Eifelwetter. Nach trockener Witterung am Vormittag führte am Nachmittag einsetzender Regen für zusätzlichen Reiz.

"Georg ist bei diesen schwierigen Bedingungen hier heute wohl die Rallye seines Lebens gefahren", so sein sichtlich gerührter Co-Pilot Peter Schaaf (Mayen), der auch schon seinen fünften Triumph an der Ahr feiern konnte. Auf der Zielrampe in Mayschoß betrug der Vorsprung auf die Zweitplatzierten Anton Werner (Altfraunhofen) und Ralph Edelmann (Mühldorf) nach 150 WP Kilometern und einer Gesamtfahrzeit von 1:25:15,1 Stunden, 1:09,6 Minuten.

"Die Prüfungen sind teilweise nichts für unseren Audi, mit dem starren Durchtrieb muss ich fast rangieren. Außerdem haben wir dann auch noch zu spät die Reifen gewechselt." Anton Werner konnte sich aber über fünf Bestzeiten freuen.

Anton Werner belegte Rang zwei - Foto: Stefan Eckhardt

Erste Zielankunft für das Opel Ascona 400 Team Walter Gromöller (Gütersloh) und Klaus Brökelmann (Rietberg) in 2012 und dann Platz drei bei der Köln-Ahrweiler. Besser kann für die Ostwestfalen die Saison kaum enden. "Wir hatten heute Morgen auf der ersten WP schon einen Einschlag, da waren weder Reifen noch Fahrer richtig warm."

Die Top-Five der Rallye komplettierten mit Michael Küke (Essen)/Joachim Karl (Oberhausen) und Stefan Oberdörster (Wiehl)/Olaf Heupel (Netphen) zwei Teams auf einem klassischen 911er Porsche. Einen Achtungserfolg feierte auch das Skoda Team rund um den siebenfachen Deutschen Rallye Meister Matthias Kahle (Köln) und Co Peter Göbel (Korb). "Es war eine spannende und schöne Rallye. Wir haben jede Menge Erfahrungen hier bei unserer ersten Bestzeitrallye mit dem Skoda 130 RS gesammelt. "Für heute sind wir ganz zufrieden, wir sind noch vom 56. bis auf den 16. Platz nach vorne gefahren."

Die Gold-Cup Wertung war fest in niederländischer Hand. Edwin Wolves/Ferdi Ter Maat gewannen mit einer Zeit von 1:28:20,3 Stunden. Das Opel Kadett Rallye Team war damit 2:07,2 Minuten schneller als ihre Landsleute Betram Altena/Chris Altink, die im Vorjahr mit dem Opel Manta 200i die Wertung der Gruppe F+H Fahrzeuge gewannen. Nach dem zweiten Platz im Vorjahr mussten sich Michael Bieg (Lindlar) und Bernd Birkholz (Bonn) mit dem BMW 320is in diesem Jahr mit dem dritten Platz bei den "neueren" Fahrzeugen zufrieden geben.

Potthast feiert den Sieg in der YOUNGTIMER RALLYE TROPHY 2012

"Es ist geschafft, traumhaft, wir haben den Titel in der YOUNGTIMER RALLYE TROPHY geholt und dann noch bei der Köln-Ahrweiler im Ziel, wir sind rundum glücklich." Wohl jeder aus der Youngtimer - Truppe hat es den beiden gegönnt, waren Axel Potthast (Gardelegen) und Elmar Pernsch (Ribbesbüttel) in der Jubiläums-Saison des Championats - 10 Jahre YOUNGTIMER RALLYE TROPHY konnte man 2012 feiern - kaum zu schlagen. Auch heute waren sie wieder bestes eingeschriebenes Team der Trophy Wertung.

Erstmals in der fast 20 jährigen Geschichte der YOUNGTIMER TROPHY kann ein Team den Titel in der YOUNGTIMER TROPHY für sich verbuchen. Normalerweise im EX-DTM BMW M3 gemeinsam auf der Rundstrecke unterwegs, gingen Peter Röllinghoff (Wetter) und Kai Riebetz (Bochum) im Rahmen der Rallye Köln-Ahrweiler erstmals bei einer Rallye an den Start. Kurzerhand wurde ein Audi 90 quattro angeschafft, den man nach sieben Prüfungen aber abstellen musste. Trotzdem reichte es für die Beiden zum ersten Meistertitel.

Glückliche Veranstalter

"Die Teilnehmer haben gestern und heute tollen Motorsport geboten, trotz der teils doch recht schwierigen Straßenverhältnisse!" so ein zufriedener Rallyeleiter Klaus von Barby. "Eifeltypisch waren fast alle Streckenabschnitte nass und rutschig. Wir haben keinerlei Personenschäden zu verzeichnen und haben den begeisterten Zuschauern wieder tollen Motorsport geboten."


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