Mehr Rallyes - Werner führt nach Hatz durch Weinberge

Mit Audi-Power ganz nach vorne

Anton Werner konnte bei der Rallye Köln-Ahrweiler abermals seine Klasse unter Beweis stellen. In den Weinbergen fuhr er die schnellste Zeit heraus.

Motorsport-Magazin.com - Anton Werner (Altfraunhofen), der Vorjahresdritte, konnte in der Dunkelheit der Dernauer Weinberge die erste Bestzeit bei der 41. Auflage der Rallye Köln-Ahrweiler auf den Asphalt knallen. Mit Copilot Ralf Edelmann (Mühldorf) auf dem heißen Sitz im Audi 85 unterwegs, blieben die Uhren nach 2:50,5 Minuten stehen. Damit waren die Beiden 0,8 Sekunden schneller als Rekordsieger Georg Berlandy/Peter Schaaf (Stromberg/Mayen) im gewohnt schnellen Opel Ascona A. "Mitten im Wald war auf einmal eine Ölspur und wir wären fast abgeflogen." Vielleicht waren dies die fehlenden Zehntelsekunden.

Das Auto von Matthias Kahle - Foto: Stefan Eckhardt

Walter Gromöller (Gütersloh), immer noch ganz heiß auf seinen ersten Sieg bei der Rallye Köln-Ahrweiler, kam mit dem Opel Ascona B 400 als drittbester Youngtimer ins Ziel nach Mayschoss und war nur 3,5 Sekunden langsamer als der Führende.

Die designierten Meister der Youngtimer Rallye Trophy Axel Potthast und Elmar Pernsch (Gardelegen/Ribbesbüttel) beendeten die erste Prüfung im Ford Escort RS 2000 auf dem achten Rang. Augenzwinkernd Axel Potthast: "Wir wollten ja eigentlich nur über die Rampe fahren, um den notwendigen Teilnahmepunkt zu erhalten. Aber es macht soviel Spaß, wir fahren weiter."

Matthias Kahle mit von der Partie

Matthias Kahle, vor wenigen Wochen noch im aktuellen Skoda Fabia unterwegs, muss sich erst noch an den kleinen Skoda gewöhnen. "Unser Auto hat nur 1300 Kubikzentimeter. Den Berg rauf in der ersten Prüfung war das ganz schön mühsam. Jetzt schauen wir mal, was morgen so für uns drin ist." Vielleicht kommt ja auch noch der große Regen und der siebenfache DRM-Champion schwimmt nach vorne.

Das favorisierte Team der Gold-Cup-Wertung (Fahrzeuge der Gruppen F und H), die Niederländer Edwin Wolves/Ferdi ter Maat, waren mit dem Opel Kadett C GT/E wie erwartet sauschnell unterwegs. Mit 2:50,0 Minuten waren die Beiden auf der ersten Prüfung Schnellste der Rallye.


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