IndyCar - Vorschau auf die neue Saison

153 stressige Tage

Der Start der neuen IndyCar-Saison steht kurz bevor. Motorsport-Magazin.com beleuchtet die wichtigsten Fakten vor dem Auftakt in St. Petersburg.
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Motorsport-Magazin.com - Mit dem Grand Prix of St. Petersburg startet am Wochenende in Florida die neue IndyCar-Saison. Motorsport-Magazin.com stellt die wichtigsten Fakten vor dem Auftakt vor.

Der Kalender: So kompakt wie noch nie ist der IndyCar-Kalender der Ausgabe 2014. Zwischen dem Saisonauftakt in St. Petersburg und dem Finale Ende August in Fontana liegen gerade einmal 153 Tage. Für die Piloten bedeutet dieser Terminkalender jede Menge Stress, denn immerhin stehen 18 Rennen an 14 unterschiedlichen Orten auf dem Programm.

Sechs Ovalen stehen neun Straßenkurse gegenüber, wobei in Detroit, Houston und Toronto an einem Wochenende je zwei Rennen ausgetragen werden. Der Saisonhöhepunkt ist wie jedes Jahr das am 25. Mai stattfindende Indy 500, doch erstmals gibt es mit dem Grand Prix of Indianapolis zwei Wochen zuvor ein weiteres Rennen auf der traditionsreichen Strecke, das allerdings auf dem Infield über die Bühne geht.

Montoya ist zurück - Foto: IndyCar

Die Fahrer: Die zwölf Teams werden bei den meisten Rennen 23 Fahrer zum Einsatz bringen. Mit je vier Boliden verfügen Andretti Autosport und Chip Ganassi Racing über das größte Starterfeld, den wohl bekanntesten Piloten hat aber das Team Penske in seinen Reihen. Nach zahlreichen Jahren in der Formel 1 und dem NASCAR Sprint Cup gibt Juan Pablo Montoya sein IndyCar-Comeback, der schon 1999 die ChampCar Series gewann.

Beim Indy 500 kommen hingegen 33 Autos zum Einsatz. Einige Teams gaben bereits zusätzliche Piloten für den Saisonhöhepunkt bekannt, so wird etwa für Schmidt Peterson Hamilton Motorsports niemand geringerer als Jacques Villeneuve antreten, während sich Andretti Autosport die Dienste von NASCAR-Star Kurt Busch sicherte.

Team Fahrer 1 Fahrer 2 Fahrer 3 Fahrer 4 Indy 500
A.J.Foyt Racing Sato - - - Plowman
Andretti Autosport Marco Andretti Muñoz Hinchcliffe Hunter-Reay K. Busch
Bryan Herta Autosport Hawksworth - - - -
Chip Ganassi Racing Dixon Kanaan Kimball Briscoe -
Dale Coyne Racing Wilson Huertas - - -
Ed Carpenter Racing Conway (Oval) Carpenter (Straße) - - Hildebrand
KV Racing Bourdais Saavedra - - -
Panther Racing - - - -
Rahal Letterman Lanigan Racing G. Rahal Servia (4 Rennen) - - -
Sarah Fisher Hartman Racing Newgarden - - - Tagliani
Schmidt Peterson Hamilton Aleshin Pagenau - - Villeneuve
Team Penske Montoya Castroneves Power - -

Die Favoriten: Im Vorjahr krönte sich Scott Dixon zum dritten Mal zum Champion, weshalb der Ganassi-Pilot zum engsten Favoritenkreis gezählt werden muss. Bei den letzten Testfahrten in Sebring lag das Feld äußert knapp zusammen, mit zwei Bestzeiten machte jedoch Will Power auf sich aufmerksam. Auch Vize-Champion Helio Castroneves, Marco Andretti und Ryan Hunter-Reay, der Meister der Saison 2012, sollten in der Lage sein, ein Wörtchen bei der Titelvergabe mitzusprechen. Montoya ist hingegen die große Unbekannte im Feld.

Dixon startet als Titelverteidiger - Foto: IndyCar

Die Technik: Alle Teams verwenden das von Dallara gefertigte Chassis DW12 sowie Reifen von Firestone. Die 2,2-Liter-V6-Twin-Turbo-Motoren werden von Honda beziehungsweise Chevrolet zur Verfügung gestellt.

Die Regeländerungen: Bei den 500-Meilen-Rennen in Indianapolis, Pocono und Fontana werden doppelte Punkte vergeben. Gewinnt ein Fahrer alle drei genannten Läufe, erhält er ein Extra-Preisgeld in Höhe von einer Million Dollar. Auch das Qualifying zum Indy 500 wurde einer Änderung unterzogen. Wer es in das Shootout der besten neun schafft, darf sich nun neben den im Zeittraining ohnehin schon ausgeschütteten Zählern über weitere Bonuspunkte freuen.


nach 11 von 15 Rennen
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