IndyCar - Überarbeitung der Boxenstopp-Regeln

Linienführung für die IndyCar-Piloten

Nach der kontroversen Bestrafung von Scott Dixon beim vergangenen Rennen in Sonoma haben die IndyCar-Funktionäre nun die Boxenstopp-Regeln überarbeitet.
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Motorsport-Magazin.com - Der führende Ganassi-Pilot Scott Dixon und Will Power lieferten sich beim vergangenen Rennen in Sonoma ein enges Duell um den Sieg. Doch beim letzten Boxenstopp von Dixon ging einiges in die Hose. Der bisher Führende traf beim Losfahren drei von Powers Penske-Mechaniker und wurde wenig später mit einer Durchfahrtsstrafe bestraft. Der Neuseeländer wurde dann bis auf Rang 15 durchgereicht und Power siegte.

Eine Woche nach der Bestrafung wurden aufgrund des Vorfalls in Sonoma nun die Boxenstopp-Regeln überarbeitet. Laut Artikel 7.9.17 haben die IndyCar-Funktionäre nun die Befugnis, jene Teams, welche die Aktivitäten der anderen Teilnehmer, sowie die Ausrüstung oder die Mechaniker gefährden, sofort zu bestrafen.

Beim Rennen in Baltimore an diesem Wochenende wurde die Boxengasse mit klaren Abgrenzungen gekennzeichnet. Sogenannte Höflichkeits-Linien dienen nun als Leitfaden, um aufzuzeigen, wo ein Konkurrent zu fahren hat und wo nicht. "Die Linien sind Bezugspunkte, so kann jeder sehen, wo die Fahrer fahren sollten. Und wenn sie diese überfahren, werden wir den Fahrer bestrafen", erklärte Derrick Walker, Direktor der Geschäftsführung und des Wettbewerbs.


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