IndyCar - Vorschau: Rückkehr auf den Pocono-Raceway

Drei völlig unterschiedliche Kurven

Zum ersten Mal seit der Saison 1989 startet die IndyCar-Serie an diesem Wochenende wieder am Pocono-Raceway.
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Motorsport-Magazin.com - Der Pocono-Raceway in Long Pond, Bundesstaat Pennsylvania, ist erstmals seit 24 Jahren wieder Teil des IndyCar-Kalenders. Die Strecke beheimatet den elften Lauf dieser Saison und bietet ein absolutes einzigartiges Layout. Sie besteht aus drei Kurven die jeweils durch Geraden verbunden sind und somit ein Dreieck bilden. Daher trägt die Strecke auch den Namen "Tricky Triangle". Die Kurven sind bekannten Kursen nachempfunden. Kurve eins erinnert mit seinen 14 Grad Neigung an den Trenton-Speedway, Turn zwei mit neun Grad Neigung an den Indianapolis-Motor-Speedway und der letzte Linksknick mit einer Neigung von sechs Grad ähnelt der Milwaukee-Mile.

Das Rennen auf der technisch anspruchsvollen Strecke geht über 400 Meilen. Für die Piloten wird es bei der Setupfindung besonders wichtig sein, ein gutes Mittelmaß zwischen Speed auf den Geraden und guter Performance in den drei Kurven zu finden. Pocono wird übrigens auch das einzige Rennen neben dem Indy 500 in diesem Jahr sein, bei dem drei Autos pro Reihe starten. Von ganzen hinten wird das Pocono 400 Ryan Briscoe in Angriff nehmen. Er muss das Qualifying am Samstag auslassen, da er in der American-Le-Mans-Series startet.

Zum Favoriten für das Rennen machte sich indes Marco Andretti. Er war bei den Testfahrten in dieser Woche vor Tony Kanaan und Helio Castroneves Schnellster. Der letzte Sieger auf dem Pocono-Raceway war übrigens im Jahr 1989 Danny Sullivan. Zuvor konnten auf dem Dreieckskurs bereits Rennlegenden wie Bobby Rahal, Mario Andretti und Al Unser Triumphe feiern.


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