IndyCar - Dragon verteidigt Trennung von Legge

Im besten Interesse des Teams

Das letzte Wort scheint noch lange nicht gesprochen: Nach Katherine Legge äußerte sich jetzt auch ihr Ex-Team Dragon zur Vertragsauflösung mit der Britin.
von

Motorsport-Magazin.com - Auch wenn das Team keine Details über die genauen Modalitäten und den Ablauf der Vertragsauflösung mit Katherine Legge bekanntgeben wollte, hat Dragon Racing nun Stellung zu den Vorwürfen bezogen, die Britin auf unlautere Weise vor die Tür gesetzt und somit gegen den bestehenden Vertrag verstoßen zu haben. Seitens des Sponsors TrueCar, ließ man über Geschäftsführer Scott Painter verlauten, dass man es für an der Zeit befunden hätte, sich über andere Fahreroptionen Gedanken zu machen.

Es ging um die Verwirklichung unseres Ziels, Rennen zu gewinnen und das Beste für unsere Partner, Sponsoren und das Team zu tun.
Jay Penske

Painter erklärte: "Wir haben unsere Zusammenarbeit mit Katherine genossen, aber nach zwölf Monaten voller harter Arbeit und TrueCars nachhaltigen Versuchen, ihrer Karriere wieder auf die Sprünge zu helfen, haben wir uns für die Saison 2013 dafür entschieden, einen anderen Fahrer zu unterstützen." Dessen Name lautet Sebastian Saavedra, der in Zukunft das Auto mit der Startnummer sechs pilotieren wird. Auch Teamchef Jay Penske erklärte, dass der Fahrerwechsel im besten Interesse seiner Truppe geschehe. "Wir mussten in der Winterpause einige schwierige Entscheidungen treffen. Dabei ging es vor allem um die Verwirklichung unseres Ziels, Rennen zu gewinnen und das Beste für unsere Partner, Sponsoren und das Team zu tun."

Nun habe man ein Programm für 2013 zusammengestellt, das einen wettbewerbsfähig erscheinen lasse. Die Unstimmigkeiten mit Legge habe man parallel leider nicht beilegen können. Das Team ließ in einer Aussendung erklären: "Abgesehen vor der Bestätigung des Konflikts, werden beide involvierten Parteien auf Grund der Vertraulichkeit der Angelegenheit keine weiteren öffentlichen Statements zur Sache abgeben." Dragon und TrueCar zeigten sich jedoch überzeugt von der Legalität ihrer Handlungen. Legge hatte zuletzt bereits angekündigt, rechtliche Schritte gegen ihren Rauswurf einleiten zu wollen.


Weitere Inhalte:

nach 15 von 15 Rennen
Facebook
Mehr Motorsport
Wir suchen Mitarbeiter
x