IndyCar - Hunter-Reay jagt Gesamtführung nach Iowa-Sieg

Munteres Favoritensterben

Ryan Hunter-Reay sorgte in Iowa für einen Andretti-Doppelsieg. Katherine Legge, Will Power und Ryan Briscoe sahen die Zielflagge nicht. Barrichello auf P7.
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Motorsport-Magazin.com - Ryan Hunter-Reay ist derzeit on fire! Der Andretti-Pilot feierte beim Iowa Corn Indy 250 seinen zweiten Sieg in Folge, nachdem er in der vorangegangenen Woche bereits in Milwaukee triumphiert hatte. Andrretti-Teamkollege Marco Andretti kam schließlich als Zweiter ins Ziel, nachdem das Rennen aufgrund eines starken Sturmes mit 40 Minuten Verzögerung begann. Mit seinem Sieg schließt Hunter-Reay in der Gesamtwertung bis auf drei Punkte zum Führenden Will Power auf. Der Penske-Pilot schied bereits in der 68. Runde nach einem Crash aus. Das Rennen in Iowa endete unter gelben Flaggen, nachdem Katherine Legge sich vier Runden vor Schluss drehte.

Scott Dixon hatte das Rennen lange Zeit angeführt, doch wegen abbauender Reifen musste er Hunter-Reay im 236. Umlauf passieren lassen und fiel anschließend auf den vierten Platz zurück. Den dritten Platz auf dem Podium sicherte sich Tony Kanaan, KV-Teamkollege Rubens Barrichello überquerte die Ziellinie als Siebter. Der Dank des Siegers, von P7 gestartet, richtete sich nach dem Rennen an Teamkollege Andretti. "Ich muss mich bei Marco bedanken", so Hunter-Reay. "Sie kamen hierher und testeten. Marco arbeitete das Setup für das Auto aus und wir nahmen nur noch kleine Änderungen vor. Vor da aus fuhren wir praktisch mit dem, was er getestet hatte."

Knapper geht es kaum - Foto: IndyCar/LAT USA

Am Ende hatte Hunter-Reay 1,2223 Sekunden Vorsprung auf Andretti. "Marco und ich lieferten uns da draußen ein sehr sauberes Rennen", so Hunter-Reay. "Es ist toll, so einen Teamkollegen zu haben und ich freue mich sehr über meinen zweiten Sieg in Folge." Es war Andrettis erster Podestplatz in dieser Saison und der vierte Sieg nacheinander für Andretti Motorsport auf short-track Ovalen. Hinter Kanaan und Dixon fuhr Simon Pagenaud als Fünfter ins Ziel - ein Kraftakt des Schmidt Hamilton-Piloten, hatte er das Rennen doch als Letzter aufgenommen.

Die Top-10 komplettierten Helio Castroneves, der sich mit Problemen an seinem Chevy als Sechster ins Ziel rettete, Barrcihello, Ed Carpenter, Graham Rahal und Justin Wilson. In einem verrückten Rennen in Iowa sahen zahlreiche Favoriten die Zielflagge nicht, darunter Pole-Mann Dario Franchitti, aus dessen Boliden noch vor dem Start Rauch aufstieg und er nicht antreten konnte. Weitere prominente Ausfälle waren Will Power, der mit EJ Viso kollidierte, Ryan Briscoe, der nach einem Crash mit Josef Newgarden vorzeitig ausschied sowie James Hinchcliffe. Insgesamt elf Piloten brachten das Rennen nicht zu Ende.


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