IndyCar - Andretti Schnellster im Regen

Wenig aussagekräftiges Ergebnis

Marco Andretti holte sich die Bestzeit am Freitag in Long Beach. Die Strecke war lange Zeit nass, so dass erst am Ende die schnellsten Zeiten erzielt wurden.
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Motorsport-Magazin.com - Ein großer Name toppte die Zeitenlisten am Freitag in Long Beach: Marco Andretti, der mittlerweile in dritter Generation die Rennfahrerfamilie vertritt, fuhr mit seinem Chevrolet-befeuerten Dallara aus dem familieneigenen Rennstall die schnellste Zeit in 1:17.2298 Minuten. Er war der erste Pilot, der auf abtrocknender Strecke auf Slicks wechselte, was ihm zur Bestzeit verhalf. "Mit so wenigen Runden im Trockenen zeigt das aber so gut wie gar nichts", sagte der Sohn von Michael Andretti, der mit elf absolvierten Runden in zwei Sessions noch zu den Fleißigeren gehörte.

Zweitschnellster war Takuma Sato (Rahal-Honda), der bereits sieben Zehntelsekunden Rückstand hatte und kurz vor Ende des Trainings einen kleinen Zwischenfall hatte. "Es ist schade für die Fans, dass das Wetter anders als normal in Long Beach gewesen ist", hatte er Mitleid mit den Zuschauern. Er selbst habe eine feuchte Stelle auf Slicks erwischt und dabei den Frontflügel beschädigt, was vom Team aber schnell behoben worden sei, gab er zu Protokoll.

Vorjahressieger Mike Conway (A.J. Foyt Racing-Honda) fuhr die drittschnellste Zeit in 1:18.2396. Fleißigster Pilot war Rubens Barrichello, der seinen neuen Rookie-Status dazu nutzte, 19 Runden zu absolvieren und am Ende Zwölfter zu werden. Er ist neben Josef Newgarden der einzige Fahrer, der sein erstes IndyCar-Rennen in Long Beach bestreiten wird. Die anderen Rookies, Simon Pagenaud und Katherine Legge, haben bereits in der Champ Car Series Erfahrungen in der Stadt im Los Angeles County gesammelt.

Sämtliche Zeiten wurden in der ersten Trainingssession erzielt. In Durchgang zwei fuhr wegen Starkregens kein einziger Fahrer eine schnelle Zeit, so dass das Training bald abgebrochen wurde. Für Qualifying und Rennen ist wieder strahlender Sonnenschein angesagt. Insgesamt 14 Piloten werden wegen Motorwechsels in der Startaufstellung um zehn Plätze nach hinten versetzt: Neben den elf Chevrolet-Piloten mussten auch Catherine Legge, Oriol Servia und Sebastien Bourdais ihre Lotus-Aggregate tauschen


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