Bei der Generalprobe zum ersten Saisonrennen der IndyCar Serie hat Helio Castroneves den besten Eindruck hinterlassen. Zum Abschluss der Testfahrten im Barber Motorsports Park hat der Brasilianer die schnellste Rundenzeit gefahren - obwohl er sich im Laufe des Tages einmal drehte und durch das Kiesbett rodelte.

Auf der knapp zweieinhalb Meilen langen Strecke fuhr der Penske-Pilot eine Rundenzeit von 1:11.943 Minuten und war damit schneller als sein Teamkollege Will Power am Vortag. Der Australier war am Dienstag allerdings nur unwesentlich langsamer als Castroneves und landete knapp hinter ihm auf dem zweiten Platz.

"Das ganze Feld ist sehr konkurrenzfähig. Wir haben einige neue Teams die weit nach vorne wollen und uns das Leben schwer machen", musste Castroneves feststellen. "Auch meine eigenen Teamkollegen üben sehr viel Druck aus." Ryan Briscoe, der dritte Penske-Pilot, machte einen guten Job: Er wurde hinter Scott Dixon Vierter.

Für eine Überraschung sorgte Oriol Servia, der im Auto von Newman/Haas Racing auf der fünften Position landete. "Ich bin so glücklich, denn es ist klasse in den Top-5 zu sein. Das Auto fühlt sich gut an, das Team ist klasse. Eine Stunde vor dem Ende des Tests lagen wir sogar ganz vorne, das hat mich fast umgehauen."

Es lief aber nicht für jeden Fahrer so gut. Mike Conway, der nach seiner schweren Verletzung erst in das Cockpit zurückgekehrt war, verlor schon am Vormittag die Kontrolle über sein Fahrzeug und schlug in die Streckenbegrenzung ein. Den ganzen Tag zuschauen musste JR Hildebrand, sein Auto konnte nach einem Unfall am Montag nicht mehr repariert werden.