IDM - Champion Reiterberger holt erste Pole der Saison

Superpole-Premiere bei der SUPERBIKE*IDM auf dem Lausitzring

Titelverteidiger Markus Reiterberger sicherte sich bei der Superpole-Premiere der SUPERBIKE*IDM die Pole. StartPlatz zwei auf dem Lausitzring ging an Xavi Fores

Motorsport-Magazin.com - Die SUPERBIKE*IDM ist heute in die neue Saison gestartet. Seit dem frühen Morgen qualifizierten sich im Zeittraining die Teilnehmer aus vier Klassen für ihre Ausgangsposition zu den morgigen Rennen in Deutschlands höchster Motorradserie im Straßenrennsport. Die neueingeführte Superpole trieb die Spannung auf den Höhepunkt.

Der von der Superbike-WM in die SUPERBIKE*IDM transferierte Qualifikationsmodus hat es in sich. Während in der gemischt antretenden Superbike/Superstock 1000-Klasse nach zwei Zeittrainings die Startplätze ab der vierten Reihe feststehen, tragen die schnellsten Neun noch eine zusätzliche Qualifikation aus. Innerhalb von zehn Minuten geht es zwischen ihnen um die endgültige Startposition. Allein die hier erreichte Bestzeit zählt, sonst nichts.

Dabei unterbot Titelverteidiger Markus Reiterberger (VanZon Remeha BMW) den zuvor aufgestellten Spitzenwert von Xavi Forés (3C-Racing, Ducati) und sicherte sich mit 1:37,922 min die Pole Position in der Top-Klasse. Der Bayer drehte auf dem Lausitzring die schnellste jemals auf Motorrädern gefahrene Runde. Der Spanier Xavi Forés wird die morgigen Rennen von der zweiten Position aufnehmen. Als drittschnellster Mann qualifizierte sich sein Teamkollege und Lokalmatador Max Neukirchner aus Stollberg.

In der zweiten Startreihe ist ein Motorradmarken-Mix angesagt. Der Tscheche Matej Smrz (Team Yamaha Motor Deutschland) steht neben dem Österreicher Michael Ranseder (Honda Holzhauer) und dem Franzosen Erwan Nigon (HPC Power Suzuki Racing-Team). Trotz der Leistungsunterschiede der Motorräder erreichte auch ein Superstock 1000-Fahrer die Superpole-Qualifikation. Marco Nekvasil (Interwetten Racing by Fritze Tuning, BMW) zählt mit seinen 17 Jahren zu Österreichs größten Nachwuchshoffnungen.

Markus Reiterberger: "Ich habe drei Runden in der Superpole-Session absolviert. Die zehn entscheidenden Minuten geben den Fahrern und Zuschauern noch einen Extra-Kick. Mir war klar, dass die Zeit der Ducati-Fahrer schwer zu knacken sein würde. Aber wie man sieht: Es ist alles möglich."

In der renommierten Supersport 600-Klasse kommen die Top Drei aus drei verschiedenen Ländern und sie fahren auch drei unterschiedliche Marken. Trainingsschnellster wurde der badische Yamaha-Pilot Marvin Fritz (Bayer-Bikerbox-Racing). Er verdrängte den Finnen Tatu Lausletho (Suzuki Stoneline Mayer) noch in der letzten Runde von der Pole Position. Auf Platz drei kam der Schweizer Roman Stamm (Kawasaki Schnock Team Shell Advance).

Wie das Feuer zur Flamme gehören zur SUPERBIKE*IDM auch die Sidecars. Wie erwartet war in den Trainings kein Kraut gegen den 2012er Vizeweltmeister Jörg Steinhausen und seinen Beifahrer Axel Kölsch (Wilbers BMW Racing) gewachsen. Mit 1:44,954 min blieb das Duo im 205 starken LCR-Gespann mehr als anderthalb Sekunden unter den Konkurrenzzeiten. Kurt Hock/Enrico Becker mit einem Suzuki-Motor als Antrieb und die Titelverteidiger André Kretzer/Jens Lehnertz (AKW Kretzer Racing, LCR Suzuki) sind als Verfolger aber nicht zu unterschätzen.

Josef Hofmann, der mit seinen Kollegen Josef Meier und Bert Poensgen unter dem Namen Motor Events HMP GmbH als Promoter die Geschicke der SUPERBIKE*IDM leitet, resümiert nach dem ersten Tag der neuen Saison: "In den letzten Tagen haben sich noch einige Fahrer für die Teilnahme an der Superbike- und Superstock-Klasse angemeldet. Es sind deutlich mehr Teams als im Vorjahr am Start, was die Meisterschaft natürlich noch spannender macht, in der wir mit der Einführung der Superpole ohnehin schon für einen zusätzlichen Nervenkitzel gesorgt haben."

Der morgige Rennsonntag, 4. Mai 2014, beginnt um 09:00 Uhr mit dem warm-up der Klassen Superbike, Superstock 1000, Supersport 600 und Sidecar. Das erste Rennen wird 10:00 Uhr gestartet. Im Rahmen der SUPERBIKE*IDM werden auf dem Lausitzring auch der Yamaha R6-Dunlop-Cup, der ADAC Junior Cup powered by KTM, sowie der MZ-Cup und Suzuki-Cup ausgetragen.


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