IDM - 125 - Die Rückkehr des Meisters in der Eifel?

Ein dritter Sieger im dritten Rennen?

Im letzten Jahr fuhr die IDM 125 zwei Rennen auf dem Nürburgring. Beide gewann der spätere Meister Luca Grünwald. Kann er mit der KTM zurückschlagen?
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Motorsport-Magazin.com - Bis jetzt lief es für Luca Grünwald noch nicht besonders Rund in der laufenden IDM 125-Saison. Der amtierende Meister startet in diesem Jahr mit einer KTM vom Freudenberg Team und mehr als ein vierter Platz war bis jetzt nicht drin. Ganz anders dagegen läuft es bei RZT Racing. In jedem Rennen holte einer ihrer Piloten den Sieg. Der junge Australier Jack Miller führt die Meisterschaft an. Direkt dahinter liegt sein Teamkollege Luca Amato, der sich in der Lausitz die Schulter auskugelte und deshalb im Rennen etwas gehandicapt war. Trotzdem holte er einen starken dritten Platz. Dafür stand er in Oschersleben ganz oben auf dem Treppchen. Miller kam auf zwei.

Alexander Kristiansson ist in diesem Jahr sehr stark mit der KTM unterwegs. Für ihn stehen die Plätze zwei und drei in der Lausitz und in Oschersleben zu Buche. Damit liegt er hinter den RZT-Piloten auf der dritten Position in der Meisterschaftstabelle. Bei den ersten beiden Veranstaltungen standen also immer die gleichen Personen auf dem Podium, nur in anderer Reihenfolge.

Bryan Schouten aus den Niederlanden ist bis jetzt in dieser Saison auch ausgesprochen Konstant unterwegs. Wenn alles zusammenkommt kann er auch mit seiner Honda RS 125 auf das Podium fahren.

Freundenberg in der Krise?

Letztes Jahr war das Freudenberg Team die Mannschaft, die es zu schlagen galt. In diesem Jahr lief noch nicht besonders rund. Der amtierende Meiste fuhr in Oschersleben 20 Runden mit einer wackelnden und kaputten Verkleidung, kam aber nicht in die Punkte. Ein Sturz in der ersten Runde bremste ihn aus. Auf dem Lausitzring war es ein vierter Platz. Grünwald muss sich noch weiter an seine KTM gewöhnen, gelingt ihm das und bleibt sitzen, dann sind auch wieder Top-Resultate drin. In der Eifel könnte es soweit sein, da ihm die Strecke liegt. Seinem Selbstbewusstsein würde es gut tun.

Sein Teamkollege und Vizemeister Toni Finsterbusch ergeht es ähnlich - er kam in diesem Jahr noch nicht in die Punkte. Er kennt die KTM, aber gegen Pech im Rennen gibt es eben kein Heilmittel. Nachdem er im letzten Jahr noch den Titel an seinen Teamkollegen verlor, ist er in diesem Jahr hochmotiviert. Bereits nach dem letzten Rennen der 2010er Saison lautete seine Ansage für dieses Jahr: Titelgewinn.

Er holte den ersten Saisonsieg im Rookies Cup in diesem Jahr, das erste Rennen der IDM musste er allerdings verletzungsbedingt auslassen. Nach einem Sturz bei den Rookies und einem Schlüsselbeinbruch fiel das erste Rennen in der IDM 2011 ins Wasser. Philipp Öttl konnte deshalb auch in Oschersleben noch nicht voll angreifen und holte acht Punkte. Mit Platz zwölf in der Meisterschaftstabelle ist der Sohn von Ex-GP-Piloten Peter Öttl natürlich nicht zufrieden. Das Schlüsselbein konnte weiter heilen und Öttl will wieder vorn bei der Musik dabei sein und ein weiteres Podium in seiner Karriere holen. Das Talent hat er, jetzt muss er nur wieder völlig fit werden.


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