GP3 - Wetterkapriolen verhindern Podium für Balthasar

Aufregende Achterbahnfahrt ohne Happy End

Sebastian Balthasar hat beim sechsten Lauf der GP3 in Spa-Francorchamps ein wahres Wechselbad der Gefühle erlebt.

Motorsport-Magazin.com - Der deutsche Nachwuchsmotorsportler Sebastian Balthasar hat beim sechsten Lauf der GP3 Series 2014 im belgischen Spa-Francorchamps ein wahres Wechselbad der Gefühle erlebt. Nach einer starken Trainingsleistung war das Rennwochenende für den erst 17-jährigen Kölner nach einem Unfall am Samstag bereits vorzeitig beendet.

"Das ist sehr enttäuschend für mich. Ich war bereits im Zeittraining sehr gut dabei und auch im Rennen richtig schnell. Leider mussten wir auf der dritten Position liegend einen zusätzlichen Boxenstopp einlegen, weil die Strecke einfach zu schnell abtrocknete. Leider ist mir dann auch noch ein Konkurrent ins Heck gerutscht und aufgrund der Schäden war dann bereits am Samstag alles vorbei. Das Wochenende war dennoch sehr lehrreich. Es wird mich sicher in meiner Entwicklung weiterbringen", bilanzierte Balthasar, der am kommenden Samstag seinen 18. Geburtstag feiert.

Das ist sehr enttäuschend für mich
Sebastian Balthasar

Im Zeittraining am Samstagmorgen präsentierte sich der amtierende deutsche ATS Formel 3 Trophy Champion gut aufgelegt. Mit seiner schnellsten Rundenzeit von 2:24.464 Minuten belegte der gebürtige Dormagener den 17. Platz im 27-köpfigen internationalen Spitzenfeld und war damit zugleich schnellster Pilot im Trio von Hilmer Motorsport.

Das Rennen am Nachmittag verlief dann sehr turbulent! Balthasar startete fulminant und lag innerhalb kürzester Zeit auf der sensationellen dritten Position. Die Strecke trocknete jedoch schneller ab als erwartet und Balthasar musste einen zusätzlichen Boxenstopp absolvieren. Ein unverschuldeter Unfall bedeutete für Balthasar dann das vorzeitige Aus nach lediglich zehn Runden. Bis zum Sonntagmorgen konnte der Bolide des Kölners zwar wieder in Stand gesetzt werden, doch bereits in der Einführungsrunde verhinderte ein Folgeschaden einen weiteren Start auf der 7.004 Kilometer langen Ardennen Achterbahn.


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