GP3 - Alex Lynn triumphiert in Belgien

Kirchhöfer ohne Punkte

Alex Lynn triumphierte in Belgien: Der Brite siegte am Sonntag vor Richie Stanaway und Alex Fontana. Kirchhöfer blieb erneut ohne Punkte.
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Motorsport-Magazin.com - Alex Lynn hat das Sonntagsrennen der GP3 Serie in Spa-Francorchamps gewonnen. Der Brite fuhr einen dominanten Start-Ziel-Sieg ein und triumphierte vor seinen Verfolgern Richie Stanaway und Alex Fontana.

Obwohl die Strecke in den belgischen Ardennen am frühen Morgen noch einige feuchte Stellen aufzuweisen hatte, starteten alle Piloten mit Slickbereifung. Alex Lynn ging beim Start in Führung, gefolgt von Stanaway und Fontana. Die Morgensonne über dem Kurs von Spa-Francorchamps ließ die Ideallinie schnell abtrocknen und sorgte für unspektakuläres Rennen.

Für die erste Schrecksekunde des Rennens sorgte Patric Niederhauser, der beim Anbremsen auf Les Combes die Kontrolle über seinen Boliden verlor und in die Leitschienen krachte. Glücklicherweise konnte der Schweizer seinem Boliden unverletzt entsteigen. Auch ein Safety-Car-Phase war nicht notwendig.

Lynn dominiert in Belgien

In der zweiten Rennhälfte spitze sich der Kampf an der Spitze zu. Richie Stanaway konnte nicht nur auf Lynn aufschließen, er startete auch die ersten Angriffsversuche. Zwischenzeitlich ging der Neuseeländer sogar in Führung, musste diese nach einem Fehler jedoch wieder zurückgeben. Lynn ließ sich davon nicht beirren, im Gegenteil: Der Brite setzte sich wieder von seinem Verfolger ab und drehte zwischenzeitlich die schnellste Runde des Rennens.

In der letzten Runde des Rennens krachte es ein weiteres Mal: Luís Sá Silva drehte sich aus Ausgang von Eau-Rouge kräftig in die Reifenstapel. Der Angolaner konnte seinem völlig zerstörten jedoch unverletzt entsteigen. Alex Lynn fuhr seinem Sieg im Sonntagsrennen unterdessen weiter entgegen. Der Brite triumphierte vor Richie Stanaway und Alex Fontana.

Motorsport-Magazin.com-Kolumnist Marvin Kirchhöfer belegte die 17. Position. Nach einem Unfall im Samstagsrennen musste der Deutsche den zweiten Lauf am Sonntag vom letzten Startplatz aus in Angriff mehr. Viel mehr war für den ART-Pilot daher nicht möglich.


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