Die neue GP2-Saison hat begonnen. In Bahrain absolvierten die 26 Piloten das erste Freie Training des Jahres. Mit dabei war eine ganze Gruppe an Titelfavoriten, darunter auch zwei Deutsche und ein Österreicher. Am besten mit den Bedingungen kam ein Deutscher zurecht. Timo Glock fuhr in 1:42.223 Minuten die schnellste Zeit des Trainings.

Allerdings hatte selbst er nicht mit dieser Zeit gerechnet, da er in der ersten Kurve den falschen Gang drin hatte. Platz 2 ging an Luca Filippi vor Alexandre Negrao und Williams-Tester Kazuki Nakajima. Die nächsten Favoriten folgten dahinter: di Grassi vor Pizzonia, Ammermüller und Zuber. Der Österreicher hatte eine Schrecksekunde zu überstehen, als ihm auf einer seiner Runden ein Vogel gegen den Helm knallte. Zuber blieb unverletzt, Vogel und Helmlackierung überstanden den tragischen Zusammenstoß nicht unbeschadet.

Bruno Senna war mit seinem GP2-Trainingsdebüt durchaus zufrieden. Er fuhr auf Platz 10. "Das Auto ist noch nicht perfekt, da und dort etwas instabil", sagte er uns. "Ich könnte locker zwei, drei Zehntel schneller sein, wenn wir das mit ein paar kleinen Änderungen noch hinkriegen. Aber das war kein schlechter Auftakt, immerhin bin ich in den Top Ten. Das ist wohl auch im Qualifying wohl drin..."