Andreas Zuber konnte beim ersten Test als offizieller Pilot bei iSport am vergangenen Wochenende in Valencia mit guten Zeiten am Freitag und am Samstag auftrumpfen. Seine Freitagszeit war insgesamt sogar die schnellste Rundenzeit aller Piloten während des ganzen Tests. Kein Wunder also, dass Zuber auf die Frage von motorsport-magazin.com, wie es denn gelaufen sei, meinte: "Sehr gut, die Zusammenarbeit zwischen Team und mir hat perfekt funktioniert und wir hatten auch unsere gewünschten Leistungen erbracht."

Die gute Zusammenarbeit war ja bereits zuvor ein Grund gewesen, warum sich der Österreicher sehr um den Platz bei iSport bemüht hatte und er betonte gerne noch einmal, dass es nach wie vor sehr gut mit dem Team laufe. Doch seine gute Rundenzeit musste er hingegen etwas relativieren: "Ich glaube generell, dass kein Topfahrer bei den Tests am absoluten Limit fährt. Meine Runde war OK, ich habe aber noch Reserven."

Einer der Topfahrer, von denen Zuber sprach, ist sein Teamkollegen Timo Glock, mit dem er in Valencia erstmals eng zusammenarbeitete. Der Österreicher beschrieb die Erfahrung mit seinem neuen Teamkollegen so:"Klasse, er ist sehr schnell und klug, ich komm mit ihm gut aus." Doch nach dem Fahrstress ist zumindest testtechnisch einmal Ruhe angesagt. Zwar hat Zuber einige Meetings zu absolvieren, doch ihm ist ganz klar, worauf er sich im Moment am meisten freut: "Ich freue mich jetzt auf Weihnachten, da habe ich endlich wieder für meine Familie Zeit. Danach werde ich mich auf die nächsten Testfahrten im Februar vorbereiten."