Normalerweise ist es ein gutes Zeichen, wenn man seine Hand noch spürt. Bei Timo Glock ist das gelegentliche Zwicken aber unbeabsichtigt: Nach seiner Handverletzung vom GP2-Finale in Monza musste der Deutsche mehrere Woche pausieren und sogar einen F1-Test für BMW Sauber absagen. Am letzten Montag saß er in Jerez wieder in einem Rennauto.

"Es hat das ein oder andere Mal noch gezwickt und wehgetan, aber es hat mich nicht bei meiner Arbeit behindert." Ein bisschen Kraft fehlte seiner Hand trotzdem. "Ich hatte jedoch keine Probleme damit den ganzen Tag zu fahren", sagte er im Gespräch mit motorsport-magazin.com. "Es wurde von Runde zu Runde immer besser."

Ansonsten hatte ihm sein erster GP2-Test mit dem Trident Team nicht viel zu bieten. "Das Wetter war leider schlecht. Es hat immer wieder geregnet, ist dann etwas abgetrocknet und hat dann wieder geregnet. Hinterher konnte man keine Aussagen treffen." Erst am Ende des Testtages sei es für zwei Runden einigermaßen trocken gewesen, aber die Zeiten waren trotzdem noch viel zu langsam, um eine Aussage zu treffen.

Für 2007 hält sich Glock alle Optionen offen, sowohl eine Rolle als F1-Tester bei BMW Sauber als auch ein Engagement in der GP2 - bei seinem bisherigen Team iSport oder eben Trident.