Trotz seiner Punktflaute seit vier Rennwochenenden kam Michael Ammermüller sonnengebrannter, schlanker und fitter denn je nach Istanbul. "Ich habe meine Sommerferien mit Training verbracht, außerdem haben wir es auch geschafft das Auto besser durch die Sommerpause zu bringen." Deshalb ist der Arden-Pilot "ziemlich optimistisch", was die beiden bevorstehenden Rennen in der Türkei angeht. "In Budapest hatten wir bereits den nötigen Speed, dort hatten wir aber eben auch Pech, keine Punkte geholt zu haben. Hier sollte es besser laufen, da wir einige Verbesserungen gefunden haben."

Die Strecke kennt Michael von einigen Trainingsrunden, die er vor einigen Wochen in einem Formel Renault-Auto gedreht hat. "Mit diesem kleinen Auto schien die Strecke etwas zu breit zu sein", erinnerte er sich im Gespräch mit motorsport-magazin.com. "Aber in einem GP2-Auto wird es sicher Spaß machen." Schließlich erwarten ihn hier einige der schnellsten Kurven des Jahres.

Um auf diese Herausforderungen vorbereitet zu sein, hat Michael jetzt einen neuen Fitnesstrainer: Der Österreicher Andreas Kos hat auch schon Heinz-Harald Frentzen fit gemacht. "Natürlich hat uns auch Red Bull bislang beim Fitnessprogramm unterstützt, aber wenn jemand speziell mit dir arbeitet, ist es anders und persönlicher. Man kann besser auf die Eigenheiten eingehen." Deshalb hofft Michael nun "bessere Ergebnisse" einfahren zu können. "Andreas ist sehr nett und locker, eben ein typischer Österreicher. Wir werden sicher viel Spaß miteinander haben - selbst da wir hart arbeiten müssen."