GP2 - Abu Dhabi, Tag 2: Flaggen-Orgie und Unfall

Palmer wieder an der Spitze

Beim zweiten Testtag der GP2 in Abu Dhabi ging es heiß her: vier Unterbrechungen allein am Vormittag, dazu ein Crash auf der Strecke. Jolyon Palmer bleibt top.
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Motorsport-Magazin.com - Jolyon Palmer ist der Mann der GP2-Testfahrten in Abu Dhabi. Der DAMS-Pilot erzielte am zweiten Tag erneut die Bestzeit. Palmer benötigte 1:50.311 Minuten für seinen schnellsten Umlauf auf dem Yas Marina Circuit, war damit aber rund eine Sekunde langsamer als am Vortag. Palmers am Vormittag aufgestellte Zeit reichte für den Rest des Tages aus, um an der Spitze zu bleiben.

Zur Nachmittags-Session kratzte Johnny Cecotto Junior (1:50.760) an der Tages-Bestmarke, verpasste sie aber um vier Zehntelsekunden. Dahinter landete McLaren-Junior Stoffel Vandoorne im ART-Boliden mit einer persönlichen Bestzeit von 1:50.821 Minuten auf der dritten Position. Palmers DAMS-Teamkollege Stephane Richelmi (1:50.947) und MP Motorsports Jon Lancaster (1:51.005) komplettierten die Top-5.

P6 für Daniel Abt am Mittwoch - Foto: Malcolm Griffiths/GP2 Media

Nach drei roten Flaggen am Vortag, war auch der zweite Tag in Abu Dhabi durchzogen von Unterbrechungen. Allein am Vormittag musste die Rennleitung viermal eingreifen, nachdem zunächst Vandoorne die Streckenbegrenzung berührt und anschließend Rookie Axcil Jefferies in Kurve 13 einen Dreher hatte. Der junge Trident-Pilot sorgte wenig später ein zweites Mal für rote Flaggen, als er in Kurve 1 stehen blieb. Kurz vor der Mittagspause kollidierte Conor Daly mit Hilmer-Pilot Facu Regalia auf der Strecke. Daly knallte mit seinem Lazarus-Boliden in die Mauer und musste den Tag vorzeitig beenden.

Daniel Abt ließ es vormittags eher ruhig angehen und ging nachmittags auf Zeitenjagd. Der Hilmer Motorsport-Pilot reihte sich mit einer persönlichen Bestzeit von 1:51.668 Minuten auf Platz sechs ein, direkt hinter Teamkollege Regalia. Der Österreicher Rene Binder erzielte die neuntbeste Rundenzeit des Nachmittags in 1:15.038 Minuten. Simon Trummer aus der Schweiz landete im Rapax-Auto auf P14.


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