GP2 - Daniel Abt bei Monaco-Chaos vom Pech verfolgt

Enttäuschendes GP2-Wochenende im Fürstentum

Harter Rückschlag bei einem Highlight des Jahres: Am vierten Rennwochenende der GP2 in Monaco war Daniel Abt vom Pech verfolgt.

Motorsport-Magazin.com - Nachdem Daniel Abt in einem chaotischen Hauptrennen am Freitag außerhalb der Punkteränge abgewinkt worden war, ging der ART-Pilot auch beim Sprintrennen am Samstag leer aus.

"So ein verkorkstes Wochenende habe ich selten erlebt. Ich bin momentan vom Pech verfolgt und freue mich schon darauf, dass es bald anders wird", resümierte Abt, dessen Hauptrennen schon vor der ersten Kurve ruiniert war. Das halbe Fahrerfeld war nach dem Start in der engen Saint-Devote-Kurve ineinander verkeilt. Die Kettenreaktion verlief für den einzigen Deutschen im GP2-Feld relativ glimpflich: Abt blieb unbeschadet, allerdings gab es kein Vorbeikommen am Pulk. Den Neustart des Rennens musste er deshalb vom letzten Startplatz aufnehmen. Der 20-jährige Allgäuer holte einige Plätze auf, doch nach einer fragwürdigen Durchfahrtsstrafe und einem Extra-Boxenstopp wegen eines Frontflügeltauschs kam er auf Position 16 ins Ziel.

Das Sprintrennen sollte ganz im Zeichen seiner Aufholjagd stehen. Doch als er nach drei Runden mit einer Durchfahrtsstrafe wegen Frühstarts belegt wurde, war das Rennen für ihn gelaufen. Am Ende wurde er 22. Schon der Auftakt im glamourösen Fürstentum lief für den Kemptener nicht nach Plan. "Startplatz 22 ist nicht das, was ich erwartet hatte. Uns fehlen entscheidende Zehntelsekunden. Bislang wissen wir noch nicht genau, wo wir den Hebel ansetzen müssen", sagte er nach dem Zeittraining. Durch Strafversetzungen der Konkurrenten rückte Abt noch zwei Positionen für das Hauptrennen vor.

In knapp vier Wochen soll die Pechsträhne enden. Dann geht es für Daniel Abt zum fünften Saisonlauf der GP2 nach Silverstone. Abt blickt voraus: "Wir werden unsere Schlüsse ziehen und dieses Wochenende schnell abhaken. Es gibt nun eine längere Pause. Die müssen wir gut nutzen, indem wir noch härter arbeiten. In England wollen wir wieder ein anderes Gesicht zeigen."


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