GP2 - Calado Schnellster beim Regen-Test

Petrus kennt keine Gnade

Auch am zweiten Testtag der GP2 herrschte schlechtes Wetter über dem Circuit de Catalunya. James Calado bestimmte die Pace.
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Motorsport-Magazin.com - Auch der zweite GP2-Testtag stand ganz im Zeichen des Wetters. Wie schon am Vortag hatte Petrus kein Einsehen mit den GP2-Piloten und sorgte für ständig wechselndes Wetter. Am Vormittag war es zunächst Daniel Abt, der mit den Pirelli-Regenreifen am besten zurechtkam. Mit 1:52.034 setzt sich der 20-Jährige an die Spitze des Feldes, bis ART-Teamkollege James Calado das Zepter übernahm und mit 1:50.218 die schnellste Zeit des Tages auf den nassen katalanischen Asphalt brannte.

Daniel Abt sorgte zwei Mal für Unterbrechungen - Foto: GP2 Series

Für eine Unterbrechung der Vormittagssitzung sorgte Abt, als er in Kurve vier seinen Boliden verlor und die Leitplanke berührte. Für den Kemptener war die Sitzung somit nach 24 Runden vorzeitig beendet. Kurz vor Ende der Sitzung sorgte Johnny Cecotto Jr. für die zweite Unterbrechung, als er seinen Arden-GP2-Boliden ebenfalls in Kurve vier verlor. Calado beendete somit den Vormittag auf Platz eins, gefolgt von Felipe Nasr, Adrian Quaife-Hobbs und Rene Binder. Für den vorzeitig ausgeschiedenen Abt blieb immerhin noch Rang fünf vor Mitch Evans und Tom Dillmann.

Nachdem der Regen in der Mittagspause nachließ kam Hoffnung auf eine trockene zweite Hälfte des Tages auf. Doch Petrus kannte keine Gnade und kurz nach der Wiederaufnahme des Testbetriebs öffnete er die Schleusen erneut. Top-Zeiten waren kaum mehr möglich, Johnny Cecotto Jr. Umrundete den Kurs in 1:52:781 am schnellsten. Lediglich eine Zehntel dahinter ordnete sich der erneut starke James Calado ein. "Auch heute war es wieder ähnlich schwierig wie gestern. Es war weder richtig nass noch richtig trocken, dadurch konnten wir nicht optimal mit dem Auto arbeiten", zeigte sich Fabio Leimer enttäuscht, der beiden Sitzungen Rang elf beendete.

Es war weder richtig nass noch richtig trocken, dadurch konnten wir nicht optimal mit dem Auto arbeiten.
Fabio Leimer

Neben dem Wetter erschwerten permanente Unterbrechungen den Testbetrieb. Insgesamt musste die Sitzung fünf Mal unterbrochen werden. Riccardo Agostini, Adrian Quaife-Hobbs, Julian Leal, Rene Binder und erneut Daniel Abt sorgten für ausreichend beschäftigte Streckenposten. Am Donnerstag steht der letzte der insgesamt sechs Testtage der GP2 an. Bevor die Piloten zum Saisonauftakt nach Malaysia reisen, dürfen sie voraussichtlich bei trockenen Bedingungen testen.

Die Top-5 des Vormittags

1. James Calado (ART Grand Prix), 1:50.218 Minuten
2. Felipe Nasr (Carlin), 1:50.902
3. Adrian Quaife-Hobbs (MP Motorsport), 1:51.642
4. Rene Binder (Venezuela GP Lazarus),1:51.689
5. Daniel Abt (ART Grand Prix), 1:52.034

Die Top-5 des Nachmittags

1. Johnny Cecotto (Arden International), 1:52.781
2. James Calado (ART Grand Prix), 1:52.878
3. Felipe Nasr (Carlin), 1:52.892
4. Kevin Giovesi (Venezuela GP Lazarus), 1:53.081
5. Adrian Quaife-Hobbs (MP Motorsport), 1:53.243


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