GP2 - Cecotto mit richtiger Reifenwahl zum Sieg

Perfekte Strategie beim halben Heimspiel

Johnny Cecotto nach nach seinem Sieg in Monaco in Hockenheim einen weiteren Erfolg gefeiert.
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Motorsport-Magazin.com - Mit seinem zweiten Sieg in diesem Jahr hat der gebürtige Augsburger Johnny Cecotto wieder etwas Boden in der GP2 Serie gutmachen können. Auf dem Hockenheimring entschied sich der Barwa Addax-Pilot für die richtigen Reifen und fuhr dem Feld zwischenzeitlich auf und davon.

Die Startphase des Rennens hätte spektakulärer kaum ausfallen können. Auf der noch leicht feuchten Strecke starteten nur Cecotto und Stéphane Richelmi auf den profillosen Slicks, alle anderen Piloten setzten auf Regenreifen. Doch kurz nachdem Nigel Melker in Runde eins die Führung vor Fabio Leimer und Giedo van der Garde übernahm, wurde deutlich, dass die Regenreifen auf der immer weiter abtrocknenden Strecke nicht lange halten würden.

Schon in der fünften Runde fuhr Cecotto Kreise um die Konkurrenz, war auf den Slicks deutlich im Vorteil - und lag plötzlich zehn Sekunden vor Richelmi in Führung, als der Rest des Feldes die Boxengasse zum Reifenwechsel ansteuerte. Allerdings sollten Cecotto und Richelmi ihren Pflichtboxenstopp auch noch absolvieren müssen

Kurz nach den Boxenstopps konnten die Verfolger auf den frischen Trockenreifen zwar etwas schneller als Cecotto und Richelmi an der Spitze fahren, die Abstände stabilisierten sich aber schon nach einiger Zeit. Nach 17 Runden hatte Cecotto 26 Sekunden Vorsprung auf Leimer, der auf dem dritten Rang unterwegs war.

Nach 23 Runden bog Richelmi zum Boxenstopp ab und reihte sich hinter Leimer, Felipe Nasr und van der Garde auf der fünften Position ein. Deutlich besser ging die Geschichte bei Cecotto aus, der trotz eines langsamen Boxenstopps die Führung knapp vor Leimer verteidigte.

Auf dem Weg zum zweiten Saisonsieg baute Cecotto seinen Vorsprung bis zur Zieldurchfahrt nach 38 Runden auf 9,6 Sekunden aus. Neben Leimer schaffte es auch Richelmi auf das Podium, er überholte im letzten Renndritten Nasr und van der Garde. Hinter Melker kam Tabellenführer Luiz Razia auf den siebten Platz, sein Konkurrenz Davide Valsecchi ging dagegen leer aus.


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