Beinahe unbeobachtet von den Kameras schaffte es Sam Bird im ersten Renndrittel des Hauptrennens von Valencia von Startplatz zehn bis auf den dritten Rang. Mit einer ramponierten Nase und dem Teamkollegen im Blick ging es danach nicht weiter nach vorne, aber auch mit dem letzten Podestplatz konnte der Brite zufrieden sein.

"Ich hatte wahrscheinlich den besten Start des Jahres und bin gut durch die erste Kurve gekommen", so Bird. Er platzierte sein Auto genau richtig und machte direkt sechs Plätze gut, während es hinter ihm ordentlich krachte. "Dann habe ich noch Charles Pic in Kurve fünf überholt und habe einen frühen Boxenstopp eingelegt, damit ich frei fahren konnte."

Beinahe hätte es Bird noch an seinem Teamkollegen vorbei geschafft, der nach seinem Boxenstopp direkt vor ihm zurück auf die Strecke kam. "Außerdem hat mich meine Mannschaft heute richtig schnell abgefertigt. In Monaco hatte ich noch den schlechtesten Boxenstopp, jetzt wohl den besten", freute sich Bird.

Im morgigen Sprintrennen geht Sam Bird von Startplatz sechs ins Rennen - wenn ihm ein ähnlich guter Start gelingt, müsste er ja eigentlich als Führender aus der ersten Runde zurückkommen. "Ich bin vom zehnten Startplatz aus Dritter geworden. Es gibt also keinen Grund, warum wir nicht vom sechsten Platz aus gewinnen könnten."