GP2 Asien - Kobayashi gewinnt in Dubai

Spannende Kämpfe in Dubai

Bei der Asia-Serie der GP2 konnte Polemann Kamui Kobayashi zum Sieg fahren.

Motorsport-Magazin.com - Zu Beginn sah alles nach einem Alleingang des Kamui Kobayashi aus. Von der Pole gestartet, führte er souverän das Fahrerfeld der GP2 Asia Serie an. Doch durch einen späten Stop verlor der Dams-Fahrer die Führung an Vitaly Petrov und auch Roldan Rodriguez zog wenig später an ihm vorbei. Jedoch gab sich Kobayashi bis zur Ziellinie nicht geschlagen und fuhr mit einigen beeindruckenden Manövern wieder an seinen Gegnern vorbei, um als Erster die Schwarzweiß-Karierte-Flagge zu sehen. Der erste Sieg der Saison für den Japaner.

Hinter Kobayashi war der zweite Platz ebenfalls heiß umkämpft. Schon am Start konnte Davide Valsecchi von fünf auf zwei vorschießen und diese Position vorerst auch behaupten. Hinter ihm folgte Roldan Rodriguez, der nach einigen Runden begann großen Druck auf Valsecchi auszuüben. Der Italiener konnte sich aber mit allen legalen Mitteln gegen die Angriffe verteidigen. Der Zweikampf hatte allerdings zur Folge, dass Kobayashi an der Spitze ungehindert davon fahren konnte. Mit den späten Boxenstops von Rodriguez und Kobayashi, fand sich Campos-Fahrer Vitaly Petrov an der Spitze wieder. Der Russe fuhr genau in dem Moment an die Box, als Yelmer Buurman und Diego Nunes, im Kampf um Platz sechs miteinander kollidierten. Beide fielen aus. Petrov ging dennoch vor einem langsamer fahrenden Kobayashi wieder auf die Strecke.

Jedoch ließ Kobayashi nicht lange auf sich sitzen, dass Petrov und Rodriguez plötzlich vor ihm lagen. Innerhalb von nur zwei Runden konnte er wieder an seinen Gegnern vorbei gehen.

Im weiteren Verlauf des Rennens fiel Vitaly Petrov noch von zwei auf fünf zurück, weil sein linker vorderer Reifen zu stark abbaute. Rodriguez, Valsecchi und auch Giedo van der Garde konnten ohne größere Schwierigkeiten noch am Campos-Fahrer vorbei ziehen.

Am Ende gewann Kamui Kobayashi mit einem deutlichen Vorsprung von 14 Sekunden vor Davide Valsecchi und Roldan Rodriguez. Kobayashi konnte ebenfalls die schnellste Runde fahren und kassiert damit 1 weiteren Bonuspunkt und hat so insgesamt drei Punkte Vorsprung, vor Rodriguez, in der Gesamtwertung.

Giedo van der Garde, Vitaly Petrov und Sergio Perez folgten auf den Plätzen 4, 5 und 6. Jérome d'Ambrosio, Sakon Yamamoto, Javier Villa und Luiz Razia komplettieren die Top-10. Fisichella Motor Sport-Fahrer Andreas Zuber kam auf Platz 21 und damit als Letzter ins Ziel.


 
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