GP2 Asien - Start der GP2 Asia

Dem Winter trotzen...

Am Wochenende startet die GP2 Asia. Es werden viele bekannte Gesichter zu sehen sein, aber auch ebenso viele Neulinge.
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Motorsport-Magazin.com - 13 Teams und 26 Fahrer stürzen sich am kommenden Wochenende in das Abenteuer GP2 Asia. Für das erste von fünf Rennwochenenden wurde der Zeitplan mittlerweile mehrere Male umgekrempelt. Zudem sollte in jedem der Teams mindestens ein Asiat am Board sein. Nun sind es gerade einmal sieben Asiaten - mit etwas guten Willen kann man auch noch den Russen Vitaly Petrov und Jason Tahinci aus der Türkei dazu zählen. Die Teams sollte dies nicht stören, denn für sie ist die GP2 Asia eine willkommene und vor allem günstige Saisonvorbereitung. Es wird mit den alten und in der Leistung geschwächten Autos aus dem Vorjahr gefahren. Zudem übernimmt die Serie den Transport der Boliden und Materialien. Das Beste: Am Ende winken dem Sieger noch 50.000 Dollar Preisgeld.

Bisher sind schon 13 Fahrer der GP2 Asia, also die Hälfte des Starterfelds, für die europäische GP2 nominiert, wobei durchaus noch ein paar Kandidaten ein Cockpit für die Sommersaison 2008 bekommen könnten. Neben Dubai werden sie sich auf den Strecken in Indonesien, Malaysia und Bahran beweisen müssen, bevor es im April zum Saisonfinale wieder zurück nach Dubai geht.

Bei den bis zum Mittwoch (23.01) laufenden Testfahrten zeigte sich bereits, welche Fahrer zu den Favoriten zu zählen sind. Ganz vorne zu finden war bisher immer wieder Romain Grosjean, der im Team von ART Grand Prix auf vorzügliches Material zurückgreifen kann. Auch Karun Chandhok aus Indien bewies sein Können, bis er das Auto am Dienstag in die Wand setzte. Ebenfalls gute Leistungen brachte sein Teamkollege Bruno Senna, der bereits ein Jahr in der GP2 auf dem Buckel hat, genauso wie der Italiener Luca Filippi. Der GP2-Vierte der Saison 2007 startet für das asiatische Team Qi Meritus Racing. Nachdem Verzicht von Racing Engineering konnte das äußert erfolgreiche Team nachrücken.

"Das Auto fühlt sich durch die Leistungsreduzierung auf 500 PS eher wie ein Formel 3 an", berichtet Bruno Senna nach den ersten Testtagen, wo er und sein Team iSport International viel lernen konnten. "Die Strecke in Dubai ist sehr anspruchsvoll, was die Abstimmung angeht. ART wird unser Hauptgegner, aber Grosjean hat es heute ja übertrieben und seine Aufhängung ziemlich zerstört. Vielleicht sollte er ein bisschen langsamer fahren", lacht der Brasilianer.

Fahrer aus dem deutschsprachigen Raum sind nur wenige zu finden. Lediglich der Schweizer Sébastien Buemi und Halb-Österreicher Andy Soucek stammen aus unseren Gefilden. Weder Timo Glock, noch Andreas Zuber und Michael Ammermüller, die im letzten Jahr in der GP2 für Furore sorgten, setzen ihr Engagement in der asiatischen Serie fort. Auf große Neuerungen müssen sich Buemi und Soucek wahrlich nicht vorbereiten: Das Rennformat der GP2 Asia gleich dem der normalen GP2 Serie. Zudem trifft Buemi auf alte Bekannte. Gegen Romain Grosjean verlor er 2007 den Titelkampf in der Formel 3 EuroSerie.


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