Formula Student - Regensburg präsentiert den RP14c

Erstmals mit Aero-Package

Der RP14c ist enthüllt und hat bereits seine Jungfernfahrt hinter sich. Der Vorgänger hat beim Acceleration Maßstäbe gesetzt.
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Motorsport-Magazin.com - Anfang Juni war es soweit und das Formula Student Team Regensburg konnte den neuen Rennboliden RP14c der Öffentlichkeit präsentieren. Für die Verbrenner-Abteilung, den Dynamics e.V., ist es bereits das siebte Fahrzeug, das an der Ostbayerischen Hochschule Regensburg gebaut wurde.

Die markantaste Änderung zum Vorjahr ist wohl das von den Regensburgern erstmals entwickelte Aero-Package. Außerdem wurde im Vergleich zum erfolgreichen RP13c noch einmal enorm Gewicht eingespart. Dies wurde unteranderem durch viele Neukonstruktionen aus Karbon erreicht. Der RP14c wiegt mit Aero-Package 10 Kilogramm weniger als sein Vorgänger.

Enthüllung des RP14c: (03:13 Min.)

Außerdem befinden sich Felgen aus Karbon in der Fertigung, um das Gewicht weiter zu reduzieren. Neben den Flügeln sind Antriebsstrang und Motor die Höheunkte des Boliden. So geht der RP14c unter anderem mit einem eigens entwickelten und für die Bedürfnisse der Formula Student abstimmbaren semiaktiven Differenzial an den Start.

2013 gewann Regensburg den Acceleration-Wettbewerb in Hockenheim - Foto: FSG - Kroeger

Wie in der Vergangenheit sorgt ein Honda CBR 600 Motor für den nötigen Vortrieb. Knapp 100 Pferdestärken leistet der Vierzylinder. Auch das Getriebe stammt aus dem ursprünglichen Honda-Motorrad, wurde aber für die Formula Student optimiert.

Beim Chassis setzt das Team erneut auf eine Hybrid-Konstruktion: Karbon-Monocoque und Stahlrohrheckrahmen. Die Crash-Struktur in der Fahrzeugnase besteht aus Hartschaum. Die 13-Zoll-Reifen stammen aus dem Hause Continental und werden mittels Centerlock am Fahrzeug montiert.

Mit diesen Neuerungen hofft das Team an die Erfolge der letzten Saison, unter anderem dem Sieg beim Acceleration der FS Germany am Hockenheimring und dem 3. Platz in der Gesamtwertung in Spanien, anknüpfen zu können. Nach der erfolgreichen Jungfernfahrt beim ZF Racecamp geht es nun in die Testphase, damit der Verbrenner pünktlich zum Start der FS Czech Anfang August optimal einsatzbereit ist.


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