Formel E - Berlin ePrix fix: Rückkehr nach Tempelhof

Neues Strecken-Layout am Flughafen

Die Rückkehr der Formel E nach Deutschland ist nun gesichert. Die Serie kehrt zu ihren Berliner Wurzeln zurück. Fans können sich auf eine Entschädigung freuen.
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Motorsport-Magazin.com - Na endlich! Fans können aufatmen, das deutsche Rennen der Formel E in dieser Saison wird steigen. Berlin bleibt als Austragungsort bestehen, die Serie gastiert nun wieder auf dem stillgelegten Flughafen Tempelhof. Dort fuhr die Formel E bereits bei ihrer Deutschland-Premiere 2015. Am 10. Juni 2017 kehren Daniel Abt, Nick Heidfeld und Co. zurück nach Tempelhof - allerdings kommt diesmal ein anderes Strecken-Layout zum Zuge. Der genaue Verlauf des Kurses wird noch bekanntgegeben.

"Motorsport mit Elektromotoren ist eine Werbung für innovative Technologien und nachhaltige Mobilität", sagte Berlins Bürgermeister Michael Müller. "Elektromobilität ist der Schlüssel zu einem umgebungsfreundlichen Transport in den Städten des 21. Jahrhunderts, inklusive Berlin. Deshalb freut es mich, dass die Formel E weiter hier fahren wird."

Damit konnten die Verantwortlichen nun eine versöhnliche Lösung finden, nachdem ein weiteres Rennen in der Berliner Innenstadt aufgrund politischer Differenzen nicht mehr möglich gewesen war. Kurzzeitig stand sogar ein Umzug der Formel E in die Hafenstadt Hamburg zur Debatte.

Zwischenzeitlich war der Kartenvorverkauf für den Berlin ePrix gestoppt worden. Fans, die bereits Eintrittskarten für das ursprünglich geplante Rennen in der Karl-Marx-Allee gekauft hatten, können sich immerhin über ein Upgrade freuen: Die erhalten stattdessen Karten der Kategorie 1 für Tempelhof sowie einen speziellen Pitwalk.

Offen ist aktuell, wie es mit einem weiteren geplanten Rennen in Europa weitergeht: dem Brüssel ePrix. Das Rennen in Belgien war für den 01. Juli 2017 geplant und sollte direkt auf den Berliner ePrix folgen. Auch in Brüssel gab es lokalpolitischen Widerstand gegen den Veranstaltungsort in der Innenstadt. Zwar hat die Formel E eine grundsätzliche Einigung mit der Stadt Brüssel getroffen - die gilt aber nur, wenn eine passende Alternative gefunden werden kann.

Zuletzt hieß es, dass sogar Berlin mit einem Doppel-Rennen aushelfen könnte, bevor Brüssel im Jahr 2018 einsteigt. Zumindest die Location für die alternative Austragung wurde nun gefunden.


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