Formel 2 - Sergey Sirotkin kehrt in die Formel 2 zurück

Ersatz für den verletzten Albon in Baku

Sergey Sirotkin kehrt in die Formel 2 zurück. Der Renault-Testfahrer ersetzt in Baku den verletzten ART-Piloten Alexander Albon.
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Motorsport-Magazin.com - Sergey Sirotkin kehrt in die Formel 2 zurück - zumindest für ein Wochenende. Der Russe, aktuell dritter Fahrer im Formel-1-Team von Renault, ersetzt bei ART Grand Prix den verletzten Alexander Albon. Der junge Brite zog sich im Training bei einem Sturz mit dem Mountainbike einen Schlüsselbeinbruch zu und wurde bereits operiert. Die Rennen in Baku kommen aber zu früh, stattdessen soll sich Albon auf seine Genesung konzentrieren und am Red Bull Ring ins Geschehen zurückkehren.

"Zu allererst wünsche ich Alexander Albon eine schnelle Genesung", sagte Sirotkin. Für den 21-Jährigen ist das ART-team kein Neuland. Im vergangenen Jahr bestritt Sirotkin die komplette Saison in der damals noch GP2 genannten Rennserie. Mit zwei Siegen und insgesamt acht Podestplätzen reichte es für ihn am Saisonende zu Rang drei in der Gesamtwertung.

Ich freue mich sehr, wieder hinter dem Lenkrad eines Formel-2-Boliden Platz nehmen zu können.
Sergey Sirotkin

"Ich freue mich sehr, wieder hinter dem Lenkrad eines Formel-2-Boliden Platz nehmen zu können. Ich hatte zwei tolle Jahre in der Meisterschaft und als ART mich gefragt hat, war ich sofort einverstanden, in Aserbaidschan zu fahren", äußerte Sirotkin seine Vorfreude. Am vergangenen Wochenende war Sirotkin ebenfalls unterwegs, er bestritt für SMP Racing die 24 Stunden von Le Mans in einem LMP2-Dallara. Es reichte jedoch nur zu Rang 34 in der Gesamtwertung.

Weiterer Schritt zum Formel-1-Cockpit?

In den vergangenen Wochen kam der Name Sergey Sirotkin auch immer wieder auf, wenn es um ein Stammcockpit bei Renault geht. Die Franzosen sind unzufrieden mit Jolyon Palmer und äußerten diese Kritik in Person von Sportchef Cyril Abiteboul auch öffentlich. Zudem testete man mit Sirotkin in Valencia, dieser Test aber wurde überlagert vom ebenfalls vor Ort anwesenden Robert Kubica, der seinerseits satte 115 Runden absolvierte. Da Kubica derzeit aber über keine Superlizenz verfügt, Sirotkin aber sehr wohl, wäre der Russe der wahrscheinlichste Ersatz im Falle einer Entlassung Palmers.

Sein Einsatz in Baku trägt jedenfalls dazu bei, im Rennrhythmus zu bleiben. "Vor dem Start der Saison hatte ich es nicht erwartet, bei den 24 Stunden von Le Mans teilzunehmen und zudem noch in die Formel 2 zurückzukehren", so Sirotkin.


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