Formel 1 - Kovalainen und die Parabolica

Neben KERS das Wichtigste

Heikki Kovalainen baut fest darauf, dass KERS für ihn in Monza eine Hilfe sein wird, er weiß aber auch, dass die Parabolica ebenfalls mitentscheidend ist.
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Motorsport-Magazin.com - Spa war für Heikki Kovalainen gut gelaufen, er kam von Startplatz 15 auf Position sechs nach vor und fühlte sich generell wohl. Der Finne gestand am Donnerstag in Monza, dass die Pace für einen Sieg wohl nicht da gewesen wäre, wollte das aber für den Italien Grand Prix nicht gleich umlegen. "Hier ist eine andere Strecke, man beginnt bei null. Wir wissen nicht, ob wir stark sein werden oder nicht. Jeder fährt mit ganz wenig Abtrieb, wir fühlen uns recht gut, werden aber morgen weitersehen." Besonders viel verspricht sich Kovalainen von KERS, denn das müsste in Monza theoretisch am meisten bringen, da es oft aus langsamen Kurven auf lange Geraden geht.

"Mit KERS können wir den Vorteil lange halten, bevor sich der Speed angleicht. Es hilft sicher, entscheidend sind aber das Aero-Paket und die Aero-Effizienz. Wenn wir keine gute Effizienz haben und mit unserer Downforce auf der Geraden nicht genug Speed haben, wird es nach wie vor schwer sein", meinte der McLaren-Pilot. Abgesehen von Silverstone habe KERS dieses Jahr überall geholfen, deswegen rechnete er in Monza fest damit. Eine Sorge hatte Kovalainen aber noch, denn die Parabolica ist eine besondere Herausforderung und dort muss die Balance passen. Sie führt auf die lange Start-Ziel-Gerade und ein guter Kurvenausgang bringt viel Zeit. "Zusammen mit KERS wird das der Hauptpunkt am Wochenende."

Ungeachtet dessen liegt Monza dem Finnen. Voriges Jahr musste er sich im stärkeren McLaren zwar Sebastian Vettel geschlagen geben, doch in der GP2 konnte Kovalainen dort gewinnen und für Renault fuhr er dort viele Tests. "Es ist eine andere Art Strecke, man hat wenig Abtrieb und das Auto bewegt sich viel. Hier ist man sehr schnell und muss sich an das andere Gefühl gewöhnen. Ich freue mich auf dieses Wochenende. Dieses Jahr weiß man nur nie, wo man sein wird." Seit Ungarn weiß Kovalainen immerhin, dass das neue McLaren-Paket auch ihm nach vorne geholfen hat und seine Ergebnisse wurden besser, auch wenn er seiner Ansicht nach ein paar Podestplätze liegen ließ. "Es muss das Ziel sein, immer auf das beste Ergebnis abzuzielen. Die Pole Position und der Sieg sind immer das Ziel. Morgen werden wir viel trainieren und alles prüfen, das ist das Wichtigste."


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