Formel 1 - Jackie Stewart als perfekter Partner

Der wichtigste Mann

Ken Tyrrell und Jackie Stewart waren eines der ersten Dreamteams der Sportgeschichte. Bei Tyrrell stiegen sie bis ganz an die Spitze auf.
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Motorsport-Magazin.com - An seinem 70. Geburtstag am heutigen Donnerstag wird viel über den dreifachen F1-Weltmeister Jackie Stewart geschrieben. Über seine Karriere, seine WM-Titel, vielleicht sogar seine spezielle 'Freundschaft' zu Max Mosley, der bekanntlich am Freitag einen großen Tag plant. Am großen Tag von Stewart gehört jedoch ein Name unabdinglich dazu: Ken Tyrell.

"Er war mit Abstand die wichtigste Person in meiner ganzen Karriere", sagte Stewart dem Motorsport-Magazin. Sie passten von Anfang an zusammen: Der Holzhändler und Teamchef aus Surrey und der erste echte Weltstar der Formel 1. Gemeinsam gewannen sie 25 Rennen und drei WM-Titel. "Es war eine perfekte Partnerschaft, wir haben uns optimal ergänzt", erinnert sich Stewart in der Juni-Ausgabe des Motorsport-Magazins. Die Chemie habe von Anfang an gestimmt, seitdem Tyrrel ihn 1964 in die Formel 3 geholt habe. "Das hat einfach gepasst, da war gegenseitiges Vertrauen da, das im Laufe der Zeit immer weiter gewachsen ist."

Ken Tyrrell war die wichtigste Person für Jackie Stewarts F1-Karriere. - Foto: Sutton

Schon damals legt Stewart den Grundstein für seine heutige Position, nicht nur mit seinen Erfolgen auf der Rennstrecke, sondern auch mit den vielen Kontakten, die er während seiner Karriere zu Sponsoren und wichtigen Business-Personen knüpfte. "Ken hat mir vieles überlassen, die Verhandlungen in der Geschäftswelt, das war nicht so seine Sache - während ich mir im Laufe der Zeit überall gute Kontakte bis in die obersten Ebenen aufgebaut habe."

Das Ende des "Dreamteams" war jedoch kein Happy End. Stewart hatte schon früh in der Saison 1973 beschlossen, am Jahresende zurückzutreten. Tyrrell erwählte den Franzosen Francois Cevert als dessen Nachfolger aus. Doch am 100. Rennwochenende von Stewart, dem letzten Rennen der Saison 1973 verunglückte Cevert in Watkins Glen tödlich. Stewart bestritt seinen 100. Grand Prix nicht mehr und beendete seine Karriere sofort. Das Tyrrell Team knüpfte danach nie wieder an die Erfolge vergangener Tage mit Stewart an. "Ich denke, alles hat seine Phasen, seine Zeit, in der alles zusammenpasst - unsere war so eine."

Ein Portrait über Ken Tyrrell, sein Team und die Zusammenarbeit mit Jackie Stewart lesen Sie in der Juni-Ausgabe des Motorsport-Magazins. Jetzt im Handel oder am besten gleich online zum Vorzugspreis und ohne Abozwang abonnieren:


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