Formel 1 - Häkkinen: Diffusor könnte WM-entscheidend sein

Dieses Bauteil ist entscheidend für ein Rennauto

Der zweifache Weltmeister Mika Häkkinen sieht Williams und Nico Rosberg gut aufgestellt. Der Diffusor könnte laut dem Finnen entscheidend für die WM sein.
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Motorsport-Magazin.com - Wenn in Melbourne das erste Mal die Motoren aufheulen, dann steigt auch der Puls bei einem Mika Häkkinen. "Ich bin sehr aufgeregt. Es gab dramatische Regeländerungen, die das Fahrerfeld neu aufgestellt haben", erklärte der zweifache Champion. Der Finne hat das erste freie Training im Albert Park mit Spannung verfolgt, besonders die Bestzeit von Nico Rosberg in der ersten und zweiten Session hat Häkkinen beeindruckt.

"Es ist schwer jetzt schon ein Urteil zu fällen, wer schnell ist und wer nicht. Aber das Training bietet einen ersten Hinweis darauf. Williams scheint seine Hausaufgaben gemacht zu haben, das Team ist bestens aufgestellt und Nico Rosberg ist vorne dabei", sagte Häkkinen im ZDF Morgenmagazin. In der zweiten Session stach dem Finnen neben Williams auch Brawn GP und Toyota ins Auge. Die drei Teams waren in der Zeitentabelle ganz vorne zu finden. Mika Häkkinen ist überzeugt, dass ihre Diffusorlösung, die im Vorfeld für Proteste der Konkurrenz sorgte, der Grund dafür ist.

Herausforderung für McLaren Mercedes

Für den Finnen könnte der Diffusor diese Saison entscheidend für die Weltmeisterschaft sein. "Dieses Bauteil ist sehr entscheidend für ein Rennauto. Der Diffusor ist wichtig für den Grip hinten am Wagen, sowohl bei schneller als auch bei langsamer Geschwindigkeit. Piloten, die Vertrauen in den Diffusor haben, steuern leichter in die Kurven. Jene, die kein Vertrauen haben, haben ein schwereres Leben", erklärte der frühere McLaren-Mercedes-Pilot.

Zu den Rundenzeiten seines Ex-Teams erklärte der Finne: "Es wäre übertrieben zu sagen, dass McLaren Mercedes hinterherfährt, aber es stimmt, dass die Geschwindigkeit noch nicht die ist, die man von ihnen erwartet." Für Häkkinen hat der deutsch-britische Rennstall einen hochentwickelten Wagen, allerdings komme es in dieser Saison auf Kleinigkeiten an. "Sie können am Ende ausschlaggebend sein", meinte der Finne und fügte hinzu: "Es kann einen Monat dauern, das Problem zu beheben oder auch ein Jahr. Das wird eine große Herausforderung für das Team."


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