Bei Ferrari scheint nicht alles nach Plan zu laufen. Anstatt bei den Testfahrten in Portimao die Konkurrenz abzuchecken, blieb Ferrari zu Hause und testet auf der hauseigenen Rennstrecke in Mugello. Laut der Scuderia habe man Probleme mit dem Frontflügel.

Doch das scheint nicht das einzige Problem der Italiener zu sein. Laut Auto Motor Sport soll der F60 nicht regelkonform sein. Die Konkurrenz bemängelte, dass bei dem Prototypen das Auspuffendrohr im Freien liegt. Das allerdings ist eine Verletzung gegen die Regel, wonach kein Teil der Verkleidung einen Radius aufweisen darf, der kleiner als 75 Millimeter ist.

Damit die Auspuffendrohre nicht als Miniflügel oder Leitbleche missbraucht werden, zählt der Auspuff seit 2008 zur Verkleidung. Allerdings sollte es für Ferrari keine große Kunst sein, eine Verkleidung um den Auspuff herum zu basteln und damit der Kritik der anderen Teams ein Ende zu setzen.