So, 07.10.2007

Formel 1 - China GP

Endstation Kies

Am Samstag sah alles nach einer vorzeitigen WM-Party aus. Doch McLaren vermieste sich die Feier selbst.
Hamiltons Rennen endete im Kies - sein WM-Traum lebt noch weiter.
© Sutton

Motorsport-Magazin.com - Den Helm nahm er erst gar nicht ab. Lewis Hamilton lief strammen Schrittes durch den Paddock, kein Blick links, kein Blick rechts, vor allem aber kein Blick in sein Gesicht. Erst in der McLaren-Box und am Kommandostand ließ er sich wieder ohne Helm blicken, sprach mit dem Team, machte sich und seiner Mannschaft Mut. Es erinnerte fast an das vorletzte Rennen der Saison 2006. Genau vor einem Jahr kehrte ein anderer WM-Leader vorzeitig an die Box zurück, um sein Team zu trösten - für Michael Schumacher war die WM zu diesen Zeitpunkt realistisch gesehen abgeschrieben. Die Geschichte könnte sich wiederholen, noch gibt es aber einen entscheidenden Unterschied: im Gegensatz zu Schumacher führt Hamilton die WM noch immer an.

Es war mein erster Fehler in diesem Jahr und dann passierte er auch noch in der Boxeneinfahrt, wo ich das normalerweise nicht mache.
Lewis Hamilton

"Als ich aus dem Auto stieg, war ich völlig am Boden", gestand Hamilton. "Es war mein erster Fehler in diesem Jahr und dann passierte er auch noch in der Boxeneinfahrt, wo ich das normalerweise nicht mache." Doch er habe den Vorfall bereits überwunden, Martin Whitmarsh beschrieb sein Auftreten gegenüber dem Team als Charakterstärke. "Man kann nicht durch das Leben gehen, ohne Fehler zu machen", sagte Hamilton, der von Ron Dennis in Schutz genommen wurde. "Er hat nichts Schlimmes gemacht", sagte Dennis. "Die Boxeneinfahrt war einfach viel nasser als die Strecke. Es lag an den Reifen und den Bedingungen."

Aber was war genau geschehen? Im Gegensatz zu Schumacher in Suzuka 2006 war bei Hamilton kein Motorschaden Schuld an der Misere, sein erster Ausfall in der laufenden Saison, sein erster Ausfall in seiner Formel 1-Karriere war eine Kombination aus Fahrfehler und Teamfehler, so jedenfalls beschreibt Niki Lauda den seltsamen Verlauf der Dinge. "Als ich in die Box kam, war es wie auf Eis, ich konnte nichts tun", erklärte Hamilton. "Wir haben versucht, so lange wie möglich draußen zu bleiben und in meinen Hinterreifen war einfach nichts mehr drin. Ich konnte aber nicht sehen, dass sie so schlecht waren."

Das Unheil nahm seinen Lauf... © Sutton

Fernando Alonso und Kimi Räikkönen nahmen das Geschenk des Briten dankend an. Ferrari Co-Teamchef Stefano Domenicali war noch nicht einmal überrascht. "Man kann überall Fehler machen. Das ist die Formel 1. Vielleicht dachte er, das wäre der einfachste Teil des Rennens. Aber so ist Racing." Aus Fahrerperspektive sah die Situation genauso seltsam aus wie für den normalen Beobachter. "Ich wäre etwas langsamer in die Box hinein gefahren", analysierte Red Bull-Testfahrer Michael Ammermüller. "Er musste ja nicht gewinnen, sondern hätte nur irgendwie vor den anderen ins Ziel kommen müssen." Dagegen konnte noch nicht einmal Ron Dennis etwas einwenden, er unterstützte diese These sogar: "Wir ließen Kimi vorbei und versuchten durch die letzte Regenperiode zu gelangen. Wir fuhren kein Rennen gegen Kimi, wir fuhren gegen Fernando. Ein Sieg für Kimi und Lewis auf Platz 2 hätte gereicht - das ging nur leider nicht auf."

Ich kann den Fehler nicht verstehen, es ist für mich völlig unverständlich, sie haben sich verhalten wie ein Hornochsen-Verein.
Hans Joachim Stuck

Für Christian Danner ist ein Fahrfehler des Briten jedoch nur ein Teil der Geschichte. "Wenn hinten rechts die Karkasse rausschaut, ist das noch kein Grund, geradeaus ins Kiesbett zu fahren", erklärte er. "Es sah sehr eigenartig aus." Möglicherweise gab es noch einen anderen Defekt am Silberpfeil. "Wenn man zu spät bremst, blockieren normalerweise die Räder", fuhr Danner fort. "Wenn sie vorne blockieren, sieht man es und das Auto fährt geradeaus, obwohl man lenkt." Wenn sie hinten blockieren, sei es als ob man die Handbremse ziehe und man drehe sich. "Wenn er einen Gang drin gehabt hätte, hätte er einfach aus dem Kiesbett rausfahren müssen. Aber er kam bis zum Stillstand und dann hat man erst gesehen, wie sich die Hinterräder gedreht haben."

Der entscheidende Fehler wurde schon vorher gemacht. "Ich kann den Fehler nicht verstehen, es ist für mich völlig unverständlich, sie haben sich verhalten wie ein Hornochsen-Verein", kritisierte Hans-Joachim Stuck. "McLaren sollte sich eine Brille kaufen." Denn der Schaden an Hamiltons Reifen, seine rapide ansteigenden Rundenzeiten, sein rutschendes Auto - all das war schon einige Runden lang zu beobachten, dennoch reagierte das Team nicht darauf, ließ Hamilton weiter draußen, ließ ihn einen hoffnungslosen Kampf kämpfen. "Prinzipiell ist der Fahrer immer Schuld, wenn er von der Strecke abkommt", sagte Niki Lauda. "Nur wenn ihn das Team zwei Runden früher reingeholt hätte, hätte man ihm das Leben leichter gemacht."

Zum zweiten Mal in dieser Saison machte Hamilton ein Reifen zu schaffen. © Sutton

Warum hat McLaren das verschlafen? "Zu diesem Zeitpunkt hatten wir die Vorhersage, dass es weitere Schauer geben könnte", verriet Martin Whitmarsh. "In so einer Situation kann man schnell die falschen Reifen aufziehen, wenn man nur eine Runde zu früh reinkommt." Rückblickend sei dieses Zögern ein Fehler gewesen. "Das Team hat einen Fehler gemacht, aber man sieht es ja bei Massa: sein Stopp war zu früh." Er musste ebenso wie Heidfeld noch mal kommen. Bei den rutschigen Bedingungen hätte Hamilton auch schnell auf Trockenreifen rausfliegen können. "Dann hätten wir es auch falsch gemacht", betonte Whitmarsh. Die Reifen haben gestimmt: "Wir hatten die richtigen Reifen für die Bedingungen, sie waren nur zu stark abgenutzt."

Die WM-Entscheidung ist nun wieder offen. "Das hätte ich nicht gedacht", gestand Lauda. "Vorige Woche hatten wir in Fuji Pech, aber diesmal liefen die Dinge richtig für uns. Wir haben wieder einmal ein Beispiel dafür erhalten, dass in diesem Sport alles passieren kann", meinte Kimi Räikkönen. Der mit 7 Punkten Rückstand aber die schlechteste Ausgangsposition hat. Selbst Fernando Alonso glaubt nicht mehr so recht an einen Titelgewinn - dafür müsse erneut etwas Unvorhergesehenes geschehen. "Auch Fernando kann in Brasilien gewinnen. Alles kann passieren", mahnte Whitmarsh. "Das haben wir heute und in Japan gesehen. Unsere einzigen Ausfälle der Saison waren bei den vergangenen beiden Rennen."

Alles kann passieren - unsere einzigen beiden Ausfälle waren bei den vergangenen zwei Rennen.
Martin Whitmarsh

Danner sieht es trotzdem wie Alonso: Die Titelchancen des Spaniers sind gering, die Mathematik spricht gegen ihn. "Lewis hat nach wie vor die besten Karten. Es ist ziemlich unrealistisch, dass Alonso noch Weltmeister wird." Deshalb sieht Danner die WM-Chancen genau in der Reihenfolge der WM-Tabelle verteilt: 70% Hamilton, 20% Alonso und 10% Räikkönen. Michael Ammermüller sieht das genauso, "aber es wäre trotzdem lustig, wenn Räikkönen gewinnen würde."

Die 5 Fragezeichen

Hätte man Hamilton aus dem Kiesbett schieben dürfen?
Die Szene erinnerte an den Nürburgring: wie damals war es nass, wie damals steckte Lewis Hamilton im Kiesbett. "Leider gab es keinen Kran", sagte Martin Whitmarsh fast schon selbstironisch. Am Nürburgring ließ Hamilton den Motor so lange laufen, bis ihn der Kran aus dem Kies zurück auf die Strecke gehoben hatte. Eine fragwürdige Aktion, deren Wiederholung hinterher von der FIA ausgeschlossen wurde. Diesmal fragte McLaren sofort bei der FIA nach: "Wenn ihm geholfen worden wäre, hätte er weiterfahren können", sagte Whitmarsh. "Mit ein paar größeren, stärkeren Streckenposten, hätte er vielleicht herauskommen können. Aber das soll keine Kritik sein." Aber wundern würde es uns nicht, wenn in Brasilien an allen Kiesbetten Silber gekleidete Schwarzenegger-Verschnitte auf ihren Einsatz warten würden.

Alonso konnte Massa hinter sich halten. © Sutton

Warum wechselte Alonso am Ende auf die harten Reifen?
Sobald es die Bedingungen zuließen, wechselten die Fahrer von Intermediates auf Trockenreifen - einige erwischten den Zeitpunkt und hatten Glück (etwa Räikkönen und Alonso), andere verpassten ihn und mussten noch einmal rein (etwa Heidfeld und Massa). Wiederum andere konnten sich nicht entscheiden, warteten zu lange und kamen gar nicht mehr bis zum Reifenwechsel... Bei allen, die bis zur Boxencrew vordrangen, stand die Entscheidung zwischen der harten und weichen Reifenmischung an. Im Nassen normalerweise keine Frage: die weiche sollte die bessere Mischung sein, da sie im Normalfall leichter auf Temperatur zu bringen ist. So entschieden sich beispielsweise auch die Ferrari-Piloten für die weiß gekennzeichneten Reifen.

Fernando Alonso brauste mit den harten Reifen los. "Der weiche war nicht so konstant auf den schnelleren Autos", begründete Martin Whitmarsh. "Das Risiko damit war zu groß." Das hatte sich schon im Freien Training angedeutet, wo Ferrari und McLaren ihre Zeiten auf den weichen Reifen kaum oder gar nicht verbessern konnten. Im Mittelfeld purzelten hingegen die Zeiten auf den weichen Reifen. "Die schnelleren Autos belasten die Reifen mehr, in den langen Kurven kann er dann überhitzen", verriet Whitmarsh weiter. "Das ist auf den schnelleren Autos schlimmer, weil die Temperatur höher ist und die Reifen mehr belastet werden."

Mit ein paar größeren, stärkeren Streckenposten, hätte er vielleicht herauskommen können.
Martin Whitmarsh

Was war bei der Kollision zwischen Schumacher und Liuzzi
Ralf Schumacher war der Überholkönig des Rennens. Doch einmal krachte es: "Ich konnte viele Autos überholen, leider hat mich Liuzzi getroffen, ich weiß aber nicht, ob es Absicht war", sagte Ralf, der danach auf Trockenreifen von der Strecke kreiselte. Christian Danner verteilte die Schuldfrage 50:50. "Aber wenn ich ihn außen herum überhole und dann reinziehe, als ob er nicht da wäre, war vielleicht etwas zu viel Optimismus bei Ralf vorhanden", so Danner. "Er musste damit rechnen, dass Liuzzi sich wehren würde. Der fährt ja noch um ein Cockpit für nächstes Jahr - wo auch immer." Das gilt andererseits genauso für Ralf.

Was war der Ausfallgrund von Kubica?
Plötzlich war er langsam, rollte aus und musste aufgeben. Die Vermutung lag nahe: Hydraulikdefekt. Ein solcher hatte Robert Kubicas Teamkollegen Nick Heidfeld schon dreimal am Shanghai-Wochenende ereilt. Technikchef Willy Rampf gab sich jedoch bedeckt. "Wir wissen es noch nicht", sagte er uns. "Bislang konnten wir noch nichts erkennen. Wir werden das Auto komplett zerlegen, danach wissen wir, warum er ausgerollt ist." Kubica war nicht nur enttäuscht, sondern auch redseliger: "Ich bin mit einem Hydraulik-Leck ausgefallen, ich hatte keine Servolenkung und keine Schaltung mehr", klagte er. "Wir hatten bereits am Freitag und Samstag drei Mal ein Hydraulik-Problem", bestätigte Mario Theissen. Im Gegensatz zu einem Europarennen habe man hier keine Chance, solch einen Defekt zu analysieren und Abhilfemaßnahmen aus dem Werk ans Auto zu bringen. "Wir wussten daher bereits vor dem Rennen um dieses Ausfallrisiko."

Plötzlich war Kubicas Vortrieb weg. © Sutton

Warum hat sich Spyker verspekuliert?
Einige Teams hatten Probleme, den richtigen Zeitpunkt für den Wechsel von Intermediate auf Trockenreifen zu finden. Doch wie beim Ferrari-Debakel in Fuji verspekulierte sich auch diesmal ein Team mit den Regenreifen. "Wir gingen ein Risiko ein und starteten auf den extremen Regenreifen", gestand Mike Gascoyne. Spyker rechnete mit stärkeren Regenfällen in der Anfangsphase und wollte dafür gerüstet sein. Doch der Regen blieb aus, die Orangen mussten schon früh an die Box kommen, um auf Intermediates zu wechseln. "Bislang lagen wir bei solchen Entscheidungen meistens richtig, aber diesmal hat sich das Risiko nicht ausgezahlt", gab Colin Kolles zu. "Die Streckenbedingungen waren gut für Intermediates und nur ein Team entschied sich für die extremen Regenreifen", bohrte Honda-Ingenieur Jacky Eeckelaert in der Spyker-Wunde. "Diese Entscheidung war eindeutig falsch für diese Bedingungen." Für den Spott muss man eben nie Sorgen; damit kennt sich auch Honda sehr gut aus.

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13 Leser-Kommentare
am 09. Oktober um 18:47 Uhr
Formulaone: spanisch
Ich habs kurz angelesen, von welcher Spanischen Zeitung kommt der Mist?? Die spanischen und englischen Zeitungen führen eine Art Krieg, da darf man solch spekulative Berichte nicht zu ernst nehmen.
am 09. Oktober um 17:37 Uhr
Carmenrosa: @Formulaone
Steht auch in Deutsch.
am 09. Oktober um 17:18 Uhr
Formulaone: @django
Was soll das sein? Ist nicht böse gemeint, aber wenn du hier etwas reinstellst, dann bitte vernünftig! Hier sprechen die wenigsten spanisch oder was auch immer das ist.
am 09. Oktober um 16:22 Uhr
django81: benachteiligung von alonso
lest euch mal das durch! wenn das nicht deutlich macht was alonso dieses jahr durchmacht dann weiß ich auch nicht! Denuncia de las irregularidades de la FIA y McLaren que perjudican a Fernando Alonso Anzeige der Irregularitäten der Fia und McLaren um Fernando Alonso zu benachteiligen To: F.I.A. (Federación internacional del automóvil) An: F.I.A. En vista de los hechos acontecidos en el campeonato de F1 2007, y como aficionados y amantes de este deporte, nos vemos en la obligación de denunciar públicamente las irregularidades que han venido sucediendo a lo largo del mismo, y que muestran claros indicios de trato de favor para el piloto L. Hamilton, así como graves perjuicios para el piloto F. Alonso, tanto por parte del equipo McLaren como por la propia Federación Internacional de Automovilismo. In Anbetracht der Geschehnisse während der F1 Weltmeisterschaft 2007 und als Fans und Liebhaber dieses Sportes, sehen wir uns gezwungen, öffentlich die Irregularitäten, die sich über die ganze Zeit herziehen, anzuzeigen, die klar belegen, dass es eine Bevorteilung zu Gunsten des Fahrer L. Hamilton gibt und genauso gravierende Nachteile für den Fahrer F. Alonso, sowohl durch das Team McLaren also auch durch die FIA. Los hechos probados y presuntas irregularidades son las siguientes: Die belegten Geschehnisse und angenommenen Irregularitäten sind folgende: G.P. Australia (18-03-07) La estrategia de paradas en boxes es favorable a L. Hamilton en perjuicio de F. Alonso. G.P. Australien (18-03-07) Die Boxenstrategie ist zum Vorteil von L. Hamilton, somit zum Nachteil von F. Alonso. G.P. Barhein (15-04-07) Extrañamente el monoplaza de F. Alonso sufre daños con nocturnidad, según justifica su propio equipo, debido a los cuales su coche no puede seguir el ritmo de su compañero, cuyo monoplaza funciona perfectamente. L. Hamilton cambia varias veces su trayectoria en la salida, cuando esta totalmente prohibido, no siendo sancionado por ello. G.P. Bahrein (15-04.07) Seltsamerweise erleidet das Fahrzeug von F. Alonso nachts einen Schaden, laut Aussage seine eigenen Teams, dadurch kann er dem Rythmus seines Teamkollegen, dessen Auto perfekt funktioniert, nicht folgen. L. Hamilton wechselt einige Male die Seite beim Start, wenn es absolut verboten ist und wird nicht bestraft. G.P. Mónaco (27-05-07) A falta de pocas vueltas para el final, el equipo ordena a sus pilotos bajar de 19.000 r.p.m., L. Hamilton, desobedeciendo al equipo, no lo hace e intenta sobrepasar a su compañero, al no conseguirlo se queja al final de la carera ante la F.I.A. y los medios de comunicación ingleses, provocando una investigación y una gran presión mediática sobre F. Alonso. El equipo no toma medidas contra L. Hamilton ni defiende a F. Alonso. Por otra parte, durante la carrera, L. Hamilton pisa la linea continua en la salida de boxes, lo cual esta prohibido, no recibiendo por ello ninguna sanción de la F.I.A. G.P. Monaco (27-05.07) Einige Runden vor Schluß, ordnet das Team an, dass beide Fahrer runterschalten. L. Hamilton, nicht einverstanden mit seinem Team, macht es nicht und versucht seinen Teamkollegen zu überholen, nachdem er das nicht schaffte, ging er sich bei der FIA und den englischen Medien beschweren, was eine Untersuchung nach sich zog und einen großen Pressedruck auf F. Alonso auslöste. Und des weiteren, während des Rennens, überfuhr L. Hamilton bei der Ausfahrt aus der Box die weiße Linie, was verboten ist und er wurde dafür nicht bestraft seitens der FIA . G.P. Canadá (10-06-07) Comportamiento extraño del monoplaza de F. Alonso. Una vez mas el coche nº 1 no esta en las mismas condiciones mecánicas que el de su compañero L. Hamilton. G.P. Kanada (10-06-07) Seltsames Verhalten des Autos von F. Alonso. Wieder einmal war das Auto mit der Nr. 1 nicht im selben technischen Zustand wie das seines Teamkollegen L. Hamilton. G.P. EE.UU. (17-06-07) De nuevo las estrategias de parada en boxes favorecen descaradamente a L. Hamilton en detrimento de F. Alonso. G.P. USA (17-06-07) Wieder einmal bevorteilt die Boxenstrategie L. Hamilton, zum Nachteil von F. Alonso. G.P. Francia (01-07-07) Extrañamente, ante la previsión de lluvia, F. Alonso tiene problemas con su caja de cambios en la Q3, siendo relegado al puesto 10 en la parrilla de salida, mientras su compañero L. Hamilton no padece ningún problema. De La Rosa comenta durante la carrera que esta partida de repuestos estaba perfectamente identificada y había sido retirada. G.P. Frankreich (01-07-2007) Seltsamerweise, wegen der Vorhersage von Regen, hatte F. Alonso Probleme mit der Schaltung im Q3, was ihn auf Startplatz 10 zurückwarf, während sein Teamkollege L. Hamilton kein Problem hat. De la Rosa erklärt während des Rennes, dass jenes Ersatzteil völlig indentifiziert war und zurückgezogen wurde. G.P. Alemania (22-07-07) Asombrosa actuación de la dirección de carrera ante la salida de pista de L. Hamilton. Una grúa de rescate coloca a L. Hamilton en pista tras su salida, a pesar del grave riesgo para los demás corredores. Sospechosamente la grúa no sacó a los corredores por el orden en que se habian salido, sinó primero a L. Hamilton. El reglamento establece claramente que deben apagar sus motores y salir del monoplaza, como hicieron los demás corredores. G.P. Deutschland (22-07-07) Erstaunliche Aktion der Streckenposten nach dem Rausfahren von der Piste von L. Hamilton. Ein Kran hob L. Hamilton zurück auf die Strecke, obwohl es an einer gefährlichen Stelle für die anderen Fahrer war. Seltsamerweise holte der Kran nicht die Fahrer in der Anordnung wie sie rausgefallen sind raus, sondern zuerst L. Hamilton. Das Reglement erklärt klar, dass man den Motor ausmachen und aus dem Fahrzeug steigen soll, so wie es die anderen Fahrer gemacht hatten. G.P. Hungría (05-08-07) Le corresponde a F. Alonso una vuelta extra en la Q3. L. Hamilton lo impide saltándose las ordenes de equipo, entrando a cambiar neumáticos por su propia decisión detrás de F. Alonso, al que increíblemente colocan neumáticos duros usados. Inmediatamente después colocan blandos nuevos a L. Hamilton. F. Alonso consigue la primera posición a pesar de los neumáticos, lo que provoca el disgusto de Ron Denis y la nueva denuncia de L. Hamilton a la F.I.A. Como consecuencia de esto F. Alonso es retrasado 5 puestos en la parrilla de salida, aplicando una sanción inexistente en el reglamento, y McLaren pierde los puntos de constructores en esta carrera. Inexplicablemente el equipo no toma medida alguna contra L. Hamilton. G.P. Ungarn (05.08.07) F. Alonso steht eine extra Runde im Q3 zu. L. Hamilton widersetzt sich den Anordnungen des Teams und fährt auf eigene Entscheidung zum Reifenwechsel nach F. Alonso in die Box, dem sie unglaublicherweise gebrauchte, harte Reifen aufzogen. Sofort danach wechselten sie bei L. Hamilton auf neue, weiche Reifen. F. Alonso schaffte die Pole trotz der Reifen, was das Missfallen Ron Dennis und die erneute Anzeige L. Hamiltons an die FIA auslöste. Die Konsequenz daraus, F. Alonso wurde 5 Plätze in der Startaufstellung zurückgesetzt, eine bis dahin noch nicht existierende Strafe im Reglement und McLaren verlor alle Punkte ihrer Fahrer in diesem Rennen. Unerklärlicherweise macht das Team irgendeine Massnahme gegen L. Hamilton. G.P. Italia (09-09-07) L. Hamilton coloca el coche en diagonal en la parrilla de salida y realiza varios cambios de trayectoria, no siendo una vez mas amonestado por ello. G.P. Italia (09-09-07) L. Hamilton stellt sein Auto quer in der Startaufstellung und wechselt einige Male die Seite der Piste und wird wieder nicht dafür bestraft. G.P. Bélgica (16-09-07) Presunto intento de sabotaje al coche de F. Alonso, su mánager hace saber que el día de los entrenamientos libres el propio F. Alonso descubre que algo no va bien en su propulsor, obligando a los mecánicos a revisarlo y descubriendo que faltaba una tapa del aceite de motor. Se sabe que si hubiese dado solo una vuelta en estas condiciones habría roto su motor, quedando retrasado 10 puestos en la parrilla de salida. G.P. Belgien (16-09-07) Angenommener Versuch der Sabotage am Auto F. Alonso, sein Manager lässt verlauten, dass am 1. Trainingstag F. Alonso erkennt, dass mit seinem Getriebe was nicht stimmt und sagte den Mechanikern dass sie dies prüfen sollten und dabei kam heraus, dass ein Verschluß des Motoröltanks fehlte. Man weiß, wenn er auch nur eine einzige Runde in diesem Zustand gefahren wäre, wäre sein Motor kaputt gegangen, was ihn 10 Plätze zurück versetzt hätte. G.P. Japón (30-07-07) Increíblemente F. Alonso tiene problemas de nuevo en la Q3 con sus neumáticos, como el mismo declara tras finalizar la clasificación. L. Hamilton tiene de nuevo una vuelta extra con neumáticos nuevos y menos combustible, en la que consigue la primera posición. Durante la carrera ambos pilotos sufren choques, y solo es sancionado el piloto que se toca con L. Hamilton, a pesar de que es F. Alonso el que sufre serios daños en su monoplaza. El equipo no avisa a F. Alonso de los daños de su coche, que sufre un accidente ante la pasividad de su propio equipo. Durante el coche de seguridad posterior al accidente, L. Hamlton se salta de nuevo las normas, provocando un accidente a sus compañeros Weber y Vettel, no siendo sancionado durante la carrera, ni tras la posterior investigación con nuevas y rotundas pruebas en su contra. G.P. Japan (30-09-07) Unglaublicherweise hat F. Alonso wieder Probleme im Q3 mit seinen Reifen, was er auch nach dem Qualifying sagt. L. Hamilton hat wieder eine Runde extra mit neuen Reifen und weniger Sprit, womit er die Pole erfährt. Während des Rennens werden beiden Fahrer in Kollisionen verwickelt und nur der Fahrer, der L. Hamilton berührt, wird bestraft, obwohl es F. Alonso ist, der einen schwereren Schaden an seinem Auto hat. Das Team sagt F. Alonso nichts über den Schaden am Auto, was einen Unfall verursachte durch die Passivität seines eigenen Teams, L. Hamilton übertritt wieder die Normen und provoziert einen Unfall zwischen seinen Kollegen Webber und Vettel. Er wird während des Rennens und auch nicht nach neuerlichen Beweisen danach bestraft. G.P. China (06-10-07) Por enésima vez F.Alonso vuelve a tener problemas en la Q3, a pesar de haber sido tanto o mas rápido que su compañero durante los entrenamientos libres y las dos primeras tandas de clasificación. Ultima prueba definitiva, tras el segundo puesto de F. Alonso en China y el abandono de L. Hamilton, solo un mecánico de McLaren acude al podio para celebrarlo. Posteriormente Ron Dennis declara públicamente que la lucha en esta carrera no era con Ferrari, sinó con F. Alonso, en su propio equipo le consideran el adversario a batir. G.P. China (06-10-07) Zum wiederholten Male hat F. Alonso Probleme im Q3, obwohl er genauso schnell oder auch mal schneller war als sein Teamkollege während der freien Trainings und Q1 und Q2. Letzter definitiver Beweis, nach dem 2. Platz F. Alonsos in China und dem Ausfall L. Hamilton, kam nur ein Mechaniker von McLaren zum Podium, um zu feiern. Danach erklärt Ron Dennis öffentlich, dass der Kampf in dem Rennen nicht gegen Ferrari war, sondern gegen F. Alonso, in seinem eigenen Team sieht man ihn als Gegner zum Schlagen an. Una vez analizados y contrastados los hechos anteriormente citados, encontramos argumentos mas que suficientes para manifestar que el trato de igualdad entre pilotos no ha sido respetado, ni por McLaren ni por la Federación Internacional de Automovilismo en la aplicación del reglamento de Formula 1. Einmal analysiert und die angesprochenen Vorkommnisse gegengeprüft, finden wir dass die Argumente ausreichend sind, anzuzeigen, dass eine Gleichbehandlung zwischen beiden Fahrer nicht respektiert wurde, nicht von McLaren und auch nicht von der FIA, so wie es im Reglement der F1 steht. Por lo tanto, los abajo firmantes, queremos denunciar públicamente todas estas situaciones irregulares y expresar nuestra total indignación con todo lo ocurrido en el campeonato de F 1 2007. Darum möchten wir, die unten unterzeichnenden, öffentlich diese ganzen irregulären Situationen anzeigen und unsere Enttäuschung ausdrücken, was alles in der F1 Weltmeisterschaft 2007 vorgefallen ist. Sincerely, Mit freundlichen Grüßen Also ich habe dies auf einer spanischen Seite gefunden und finde, dass man es ruhig mal zeigen kann. Es heißt nicht, dass ich mit dem was da drin steht hundertprozentig einverstanden bin, weil ja einiges auch wirklich Pech oder Zufall gewesen sein kann, aber darüber soll jeder selbst entscheiden. Wer bashen will, soll dies gerne machen, das ist mir egal.
am 09. Oktober um 15:12 Uhr
Carmenrosa: @Rennfreund
Ich bin in erster Linie F1-Fan und weniger Fahrer-Fan. Wie ich ja schon geschrieben habe, erkenne ich Hamilton Leistung voll an, noch mehr, ich bewundere sein Fahrerisches können sogar und verstehe vollkommen das er "alles" versucht um den Titel zu hohlen. Sowie es auch andere Fahrer machen, aber: Seine (mir erscheinende) Bevorzugung bei FIA, Team bis hin zu Ecclestone und seine (für mich empfundene) überhebliche Art, machen ihn zumindest für "mich" unsympatisch. Sein Vater trägt auch nicht unbedingt zur Sympathie bei.
am 09. Oktober um 07:57 Uhr
Rennfreund: @Carmenrosa,
jetzt mal Butter bei die Fische! Stell dir vor du bist 10 Jahre alt und hast so viel Selbstvertrauen, gehst zu einem Teamchef wie RD und sagst "wenn ich groß bin will ich in deinem Team fahren" jetzt schließt dich dieser RD genau deswegen ins Herz und tut etwas wovon jeder kleine Junge träumt, er fördert dich. Jetzt bist du alt genug, hast in verschiedenen Rennserien deine Leistung gezeit und tatsächlich ergibt sich die Chance das du für so ein großes Team fahren darfst. Würdest du nicht auch alles tun damit dieser Traum nie ein Ende nimmt? Kann man es dem jungen Hamilton verdenken und übel nehmen das er solch eine Chance nutzt? Ich denkie nein und ich verstehe nicht wieso man deswegen auf einen so ehrgeizigen Menschen grundlos sauer sein kann!? Dwnk mal drüber nach, ob das nicht stimmt was ich da eben geschrieben habe. Ich wüßte wirklich nicht was man Hamilton in seinem ersten Jahr anlasten könnte, er hat sich lediglich nicht die Butter vom Brot nehmen lassen, war sehr selbstbewusst, hat Leistung gezeigt und hat insofern mehr Rückrat bewiesen als ein gewisser *Möchtegernnummereinsfahrer*
am 08. Oktober um 21:11 Uhr
Carmenrosa: Ja, ja, die Schadenfreude.
Ohne dass ich die Leistung von Hamilton schwächen will, ein bisschen Schadenfreude hatte ich schon als er im Kiesbett steckte. Die Unsympathie die in mir bei Hamilton aufkommt, kommt wahrscheinlich von der, sagen wir mal, ganz leichten Bevorzugung der Britenmafia. Sprich, einige Leute bei der FIA, Ecclestone und Konsorten. Die sogenannte Gleichberechtigung bei McLaren (an der ich inzwischen zweifle) hebt die Sympathien auch nicht gerade an. Hier will ich der Fairness halber noch sagen, dass Alonso auch eine Mitschuld trägt. Wer seinen Chef erpresst, der muß darauf achten das es gelingt, sonst geht der Schuß nach hinten los. Dann ist da noch Hamiltons Vater, der immer wieder in den TV-Bildern auftaucht, warum weiß ich auch nicht und mir erscheint er wie ein Wichtigtuer. Hier vertreten ja einige Leser die Meinung, dass er als Manager das Recht hat sich einzumischen und bei der FIA oder wo auch immer zu reklamieren. Soweit ich informiert bin, hat nicht einmal der Fahrer ein Reklamationsrecht, sondern nur das Team. Ein Manager hat meines Wissens überhaupt kein Reklamationsrecht, weder bei der FIA, noch bei der Rennleitung und noch weniger bei Ecclestone. Stellt euch das Affentheater vor. 33 Manager (auch die, der Ersatzfahrer) laufen in den Boxen von Pontius bis Pilatus um wegen der Wehwehchen ihrer Fahrer zu Reklamieren. Ist nicht Flavio Briatore der Manager von M. Webber? Welche Interessen vertritt er bei einem Gerangel von M. Webber mit einem Renault-Fahrer? Nach dem ganzen Theater würde ich mich auch schon freuen, wenn Räikkönen den Titel holt. Noch einmal, Hamiltons Leistung erkenne ich voll und ganz an aber, mir wurde diese Typ inzwischen zu schleimig.
am 08. Oktober um 19:02 Uhr
Olli1979: der geilste Ausfall der Saison
zunächst muss ich Herrn Hamilton erst mal sehr grossen Respekt aussprechen. Was er diese Saison geleistet hat, hätte schon einen WM-Titel verdient. Allerdings gibt es eine Kleinigkeit warum ich ihm diesen Titel leider nicht gönne: "Er fährt keinen Ferrari". Ich hoffe bis zum Schluss, dass es Kimi macht. Formel 1 ist ein Teamsport und deshalb sollte auch das beste Team gewinnen und Teamgeist ist bei McLaren nun wirklich ein Fremdwort. Wenn es Kimi nicht schaffen sollte, dann auf jeden Fall lieber Hamilton als Alonso!!! Meiner Meinung nach ist der das grösste A...loch nach Juan Pablo!!! Ich fand es schon geil wie ihm dieser Rookie um die Ohren gefahren ist. Aber wie gesagt das Beste Team ist definitiv Ferrari und deshalb ist Kimi der, der es am meisten verdient hat.
am 08. Oktober um 18:08 Uhr
Mc Car: eure Meinung
ich hatte zum letzten GP schon was geschrieben. vieleicht ist das für die Dinge die in dieser saison gelaufen sind ein abbild. da ich sehr auf ferrari stehe könnte ich auch sagen gut so ihr deppen, aber wenn hammilton doch weltmeister wird dann ist das besser als mister ich bin der größte alonso. das was bei mercedes abläuft ist ein sinnbild für hochnäsigkeit und dummheit. hans joachim stuck hat mit seiner ansicht der dinge 100% recht
am 08. Oktober um 17:57 Uhr
Formulaone: "Ferni"
"Nach Hause bringen" ist gut. Soweit ich weiß, hat Hamilton 4 Punkte mehr. Da kann Alonso ruhig gewinnen, wenn Lewis zweiter wird, reicht es.
Umfrage
Motorsport-Magazin.com fragt
Kann Lewis Hamilton 2012 seinen Kopf freibekommen und wieder zu alter Stärke zurückfinden?